Innovative Strategien & Best-Practices im sozialen und mobilen Echtzeit-Internet

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Der Future Media SUMMIT versteht sich als alternativer Zukunftskongress der Medienwirtschaft

Immer mehr Informationen, fallende Anzeigenpreise und die Digitalisierung bisheriger Märkte stellen die Medien vor neue Herausforderungen. Beim Übergang in das 21. Jahrhundert steht die Medienbranche vor einem Umbruch. Das Web stellt die verschiedenen Sparten vor einen Zugzwang. Auch öffnen die einfachen Möglichkeiten der Medienproduktion des Web 2.0 die Medienmärkte für jedermann und bieten die Möglichkeit Nischen zu bedienen.

Fallbeispiele von Medien bilden den Kern des Future Media SUMMIT. So gibt der zweitägige Zukunftskongress für das Mediengeschäft konkrete Einblicke in die Erfahrungen mit neuen Konzeptansätzen aus verschiedenen Mediensparten. Weiterlesen

Online versus Print? Online-Medien liegen an erster Stelle. Print aber weiterhin mit hohem Stellenwert

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Zweidrittel der Befragten (76%) informieren sich regelmäßig via Online-Medien

Die Online-Medien liegen zwar als Informations- quelle bei Führungskräften in der Technologiebranche an erster Stelle, doch auch Branchenzeitschriften und nationale Tageszeitungen haben als Informationsquelle weiterhin einen hohen Stellenwert. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Umfrage zum Mediennutzungs- verhalten von Führungskräften aus dem Technologiebereich. Demnach informieren sich mehr als Zweidrittel der Befragten (76%) regelmäßig via Online-Medien. 42% der IT-Führungskräfte dienen Branchenzeitschriften als Informationsquelle. Die dritte Größe unter den Medienkanälen stellen nationale Tageszeitungen mit 38% dar. Weiterlesen

Einsatz von Videos im Internet wird Standard – Marktübersicht zu Web-TV in Deutschland

grafik_webtvmonitor2010_webWeb-TV ist ein wachsender Markt mit stark steigender Angebotsvielfalt und Anbieterzahl: In Deutschland gibt es derzeit rund 1.300 Web-TV-Sender. Auf den überwiegend kostenfreien Portalen (96 Prozent) werden derzeit täglich 151 Millionen Videos abgerufen. Bis 2015 wird sich diese Zahl auf knapp 390 Millionen fast verdreifachen. Der größte Teil der Nutzung entfällt dabei auf Video-Sharing-Portale wie Youtube. Aber auch Mediatheken und Videocenter mit professionellem Content vergrößern ihre Marktanteile.

Um Transparenz in die komplexen Marktstrukturen zu bringen, hat die Berliner Strategieberatung Goldmedia im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien – BLM den Web-TV-Monitor 2010 erarbeitet. Mit dem Web-TV-Monitor 2010 existiert erstmals eine profunde Marktübersicht zur Verbreitung und Nutzung von Web-TV in Deutschland. Die Analyse basiert auf einer Primärdatenerhebung mittels Befragung aller deutschen Web-TV-Anbieter, die im September 2010 von Goldmedia durchgeführt wurde. Zentrale Ergebnisse werden erstmalig im Rahmen der Medientage München 2010 vorgestellt. Weiterlesen

Dialog statt Monolog und Mut zum Ausprobieren

Contentgipfel auf den Medientagen München

Contentgipfel auf den Medientagen München

“Wir befinden uns in einer Zeit, in der man als Journalist großartig gestalten kann”, beschrieb Dominik Wichmann, Chefredakteur des SZ-Magazins, bei der Diskussion auf dem erstmals veranstalteten Contentgipfel der MEDIENTAGE MÜNCHEN den Paradigmenwechsel im Journalismus. Wie sich Journalismus und Mediennutzung in der digitalen Welt verändert haben, war die zentrale Frage, die Gipfel-Moderator Jochen Wegner mit Print-, Online- und Fernsehjournalisten diskutierte.

Einig war sich die Podiumsrunde in der Frage, dass journalistische Qualität keine Frage der medialen Plattform, sondern eine Frage der Ressourcen ist. In der digitalen Welt komme es darauf an, die Chancen zum Experimentieren und Gestalten zu nutzen, statt nach wie vor das berufliche Rollenbild durch den Distributionsweg (Print, Radio, TV oder Online) bestimmen zu lassen. Zeit, Ort und Substrat verlören ihre Bedeutung, und das Netz ersetze im Grunde genommen Print, Radio und TV, lauteten zwei von 23 provokanten Thesen, mit denen Wegner die Diskussion eingeleitet hatte. Es entstünden völlig neue Medien wie das iPad mit völlig neuen Metaphern und neuen Formen der Monetarisierung von Inhalten. Deshalb müssten Journalisten zu Unternehmern werden, lautete seine Folgerung. Weiterlesen

Online-Studie „Digital Life“ belegt: Internet weltweit bevorzugtes Medium

germanyWeltweit nutzen Onliner das Internet als wichtigsten Medien-, Informations- und Kommunikationskanal. Dabei wird von 61 Prozent der Online-User täglich das Internet genutzt, im Vergleich zu 54 Prozent für TV, 36 Prozent für Radio und 32 Prozent bei Zeitungen.

In den schnellen Wachstumsmärkten Asiens und der BRIC-Staaten haben die Onliner die gesättigten Märkte Nordamerikas und Europas mit Blick auf die digitalen Aktivitäten inzwischen überholt.

Wachstumsmärkte wie Brasilien (48 Prozent) und China (54 Prozent) weisen ein weitaus größeres digitales Engagement auf als Länder gesättigter Märkte, wie Deutschland (36 Prozent), Finnland (26 Prozent) oder Japan (20 Prozent). Und das obwohl diese Länder für gewöhnlich über eine gut ausgebaute Internet-Infrastruktur verfügen.

Dies sind zentrale Ergebnisse der am gestrigen Binary Day (10/10/10) veröffentlichten und weltweit einzigartigen Online-Studie „Digital Life“. Weiterlesen

Studie: B2B Einkäufer in der Industrie informieren sich vor allem Online

Studie: Structure of InformationWo und wie informieren sich Entscheider des industriellen Gewerbes, bevor sie berufliche Kaufentscheidungen treffen? Das interessiert z.B. Unternehmen, die in dieser Zielgruppe für Dienstleistungen, Maschinen, IT oder technisches Zubehör werben. Die Mediaagentur Zenithmedia München aus dem ZenithOptimedia-Network ist dieser Frage in Zusammenarbeit mit der Konradin Mediengruppe nachgegangen. Ergebnis der Untersuchungen ist die gemeinsame Studie „Structure of Information“ (SoI).

Dazu wurden über tausend technische und kaufmännische Entscheider aus 16 Branchen in telefonischen Interviews zu ihrem Mediennutzungsverhalten sowie Werbemittel- und Platzierungspräferenzen befragt. Weiterlesen

Gerd Leonhard zur Mediennutzung der Zukunft und Geschäftsmodelle mit Zukunft

leonhard_webtvWebcast von der Internet World: Wie werden Medienunternehmen in Zukunft ihr Geld verdienen? Wird es Flatrates für unsere Mediennutzung geben? Auf welchen digitalen Geräten werden wir wie welche Inhalte konsumieren? Welches Ökosystem ist für Verlage das Bessere: Das proprietäre von Apple, das offene von Google oder keines von beiden? Und die entscheidende Frage: Wer wird in Zukunft den direkten Kontakt zum Kunden/Leser halten? Im Gespräch mit Bernd Pitz stellt der Media Futurist Gerd Leonhard einige seiner Visionen zur Zukunft der Medien vor und geht auf mögliche Szenarien ein. Das bevorzugte soziale Netzwerk von Gerd Leonhard ist Twitter “…weil Twitter eine intensive Diskussion und Konversation mit ähnlichen Leuten ermöglicht… Die Diskussion, der Wert der mit ungefähr 100 Leuten dort stattfindet, der ersetzt für mich die nächsten 200 Bücher.” Weiterlesen

Ludger Wibbelt von Nielsen Media Research zur digitalen Veränderung der Branche

wibbelt_webtvWebcast: 46,6 Millionen Deutsche gingen im März 2010 ins Internet, 54,8 Millionen Deutsche haben laut aktuellen Zahlen bereits die technischen Möglichkeiten im Internet zu surfen. Die durchschnittliche Zeit, die ein aktiver Internetnutzer im World Wide Web sowohl von zu Hause aus als auch auf der Arbeit verbringt, beträgt 21 Stunden, 19 Minuten und 40 Sekunden. (Quelle: Nielsen Media Research) Zudem verweilen die User weltweit monatlich zwei Stunden länger in Social Networks als im vergangenen Jahr und die Nutzung des mobilen Internet auf Handys und Smartphones boomt. Demzufolge hat die veränderte Mediennutzung der Menschen hin zu den Online-Medien für fast alle Markteilnehmer der Medienbranche inkl. deren Dienstleister und Kunden zu Anpassungen derer Geschäftsmodelle geführt. Welche Erwartungen und Herausforderungen aus Sicht von Nielsen Media Research in diesem Jahr zu erwarten sind, stellt Geschäftsführer Ludger Wibbelt im Gespräch mit Dr. Gunther Schunk vor. Weiterlesen

Wozu noch Zeitungen? Wie das Internet die Presse revolutioniert

Wozu noch Zeitungen?“Wozu noch Zeitungen?” ist eine provokante Frage, die angesichts stetig sinkender Reichweiten und Auflage nebst einer umfassenden Gratiskultur im Netz eine gefährliche Brisanz bekommt. Zweifelsohne verstärkt die aktuelle Wirtschaftslage den rasanten Wandel in der Medienbranche. Die quer durch die Zeitungslandschaft abgebauten Stellen legen davon ein beredtes Zeugnis ab.

Aber es gibt auch andere Stimmen. “Wer verstärkt auf Marketing, aggressiven Vertrieb und durchrationalisierte Produktions- und Arbeitsabläufe setzt, hat das Geschäft nicht verstanden”, äußerte sich jüngst Springer-Chef Mathias Döpfner bei einer Zeit-Matinee und spielte damit auf die Bedeutung der Qualität an. Was vom Kern des Geschäfts im digitalen Zeitalter noch übrig bleiben wird, wie Qualitätsjournalismus alternativ finanziert werden kann und welche Chancen und Risiken die so genannte Internet-Revolution birgt – dies beleuchten 24 internationale Experten in dem Band “Wozu noch Zeitungen? Wie das Internet die Presse revolutioniert”. Weiterlesen

Dieter Reichert zu Systemen, Menschen und Medien – Visionen vom Medienhaus der Zukunft

reichert_box_webtvWebcast von der MediaBudget: ”Die Systeme sind weiter wie die Menschen.” Wie ganzheitliche Lösungen aussehen, damit Mitarbeiter im Marketing und in Medienhäuser kreativ, effektiv und erfolgreich Ihre Arbeitsprozesse gestalten, dies stellt Dieter Reichert, CEO von Censhare, im Gespräch mit Bernd Pitz dar. “Verlage …muss man sich wirklich die Fragen stellen, inwieweit sie eine Daseinsberechtigung für die Zukunft haben …wenn sie nicht lernen das Medium (Internet) und diese Technologie für sich zu nutzen”. Welche Vision Herr Reichert vom Medienhaus der Zukunft hat, welche Geschäftsmodelle dahinter stecken und wie Systeme dabei den Menschen und Verlagen helfen, dazu mehr in diesem Interview. Dieter Reichert zur aktuellen Krise: “2010 wird das Media-Budget für alle da sein, die neue Ideen haben.”
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