Jugendliche nutzen Nachrichtensendungen, Bücher und Tageszeitungen als Informationsquellen

"Tagesschau" ist die Nachrichtensendung Nummer 1 bei deutschen Jugendlichen.

Auch im Multimediazeitalter hat das Fernsehen unter Jugendlichen Informationskompetenz. Fast jeder Zweite (46 Prozent) zwischen 12 und 19 Jahren sieht sich regelmäßig Nachrichten im Fernsehen an. Am häufigsten informieren sich Jugendliche mit der „Tagesschau“. Weitere häufig  genutzte Nachrichtenformate sind „RTL Aktuell“ und „ProSieben Newstime“. Fernsehnachrichten werden meist über das klassische, stationäre Fernsehgerät gesehen. Zwei Fünftel der Nachrichtenzuschauer nutzen zumindest selten ergänzend zur Sendung das Onlineangebot der Nachrichtensender. Dies hat die JIM-Studie 2011 (Jugend, Information, (Multi-) Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) ergeben. Weiterlesen

Das Fernsehen bleibt Spitzenreiter unter den Informationsmedien.

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Über das Fernsehen informieren sich 40 Prozent der Deutschen. Bild: Deutsche Telekom.

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat TNS Infratest zum zweiten Mal mit der Durchführung einer repräsentativen Studie zur Ermittlung der Relevanz der Medien für die Meinungsbildung beauftragt. Eine zentrale Feststellung der Untersuchung ist, dass aus den „informierenden“ Tagesreichweiten und der empfundenen Wichtigkeit der Medien ein „Meinungsbildungsgewicht“ ermittelt werden kann. Demnach kommt dem Fernsehen mit einem Anteil von rund 40 Prozent nach wie vor das größte Gewicht für die Information und Meinungsbildung der Mediennutzer zu. Das Internet hat gegenüber der Vorgängerstudie 2009 mit einem Zuwachs von 13 auf 17 Prozent deutlich an Bedeutung gewonnen. Weiterlesen

In puncto Medienkompetenz und Datenschutz besteht bei den Deutschen Nachholbedarf

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Datenschutz im Internet - das wünschen sich die Deutschen

Internet- nutzer haben in puncto Medienkompetenz Nachholbedarf. Dies geht aus der aktuellen Studie „Datenschutz im Internet 2011” hervor, die TNS Infratest im Auftrag von Microsoft Deutschland durchgeführt hat. Besonders die unter 30-jährigen gehen vielfach unbedarft mit ihren Daten im Netz um: Knapp jeder Fünfte der internetaffinen Altersgruppe hat beispielsweise keinerlei Bedenken bei der Eingabe seiner persönlichen Daten in sozialen Netzwerken. „Nicht nur Unternehmen sind für die Sicherheit und den Schutz von Nutzerdaten verantwortlich. Diese Verantwortung beginnt bereits bei den Nutzern selbst, die oft zu unvorsichtig persönliche Daten preisgeben”, so Prof. Dr. Jo Groebel, Direktor des Deutschen Digital-Instituts. Dabei wünschen sich die Deutschen eine größere Transparenz und Klarheit bei den Datenschutzbestimmungen der Anbieter. Knapp zwei Drittel der Befragten (61 Prozent) sind unzufrieden mit den aktuellen Bestimmungen vieler Online-Anbieter und fordern transparentere Informationen über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung ihrer Daten. Weiterlesen

Hans Oppermann zum Aufbau von Communities im B2B-Bereich

oppermann_webtv2Webcast vom Digital Innovators’ Summit: Im Interview mit Bernd Pitz beantwortet Hans Oppermann, Geschäftsführer von Alfons W. Genter Verlag, einige Fragen zu seinen Eindrücken auf dem Digital Innovators` Summit 2011 in Berlin. Oppermann betont den Aspekt eines Aufbaus von Communities, der sich aus drei Faktoren zusammensetzt und als oberstes Ziel “to own a community” beinhalten sollte. Welche Faktoren dies sind und welche Meinung Hans Oppermann zu Webinaren vertritt, hierzu mehr in diesem Interview. Weiterlesen

Stefan Winners zu digitalen Strategien und zur Zukunft von Content

winners_webtvWebcast vom Digital Innovators’ Summit: Stefan Winners, Vorstandsvorsitzender der Tomorrow Focus, stellt sich im Gespräch mit Dr. Gunther Schunk einigen Fragen zu seinen Eindrücken auf dem Digital Innovators` Summit 2011 in Berlin. Winners zur Zukunft von Content: “Ohne Content funktioniert nichts. Es muss nicht immer der journalistische sein, es kann auch der nutzergenerierte Content sein. Wir müssen den Wert, den Content wirklich hat, deutlicher machen. Denn dass Content Wert hat und dass man ihn entsprechend monetarisieren kann, steht völlig außer Frage.” Wie Leser und Nutzer im Zeitalter von Web 2.0 zu aktivieren und zu begeistern sind und was eine erfolgreiche digitale Strategie für Verleger ist, dazu mehr in diesem Interview. Weiterlesen

Brauchen wir einen „Internetführerschein“, um unsere Gehirne zu schützen?

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Kommentar von Thomas Loest zum Neuromarketing Kongress

Letzte Woche fand in München im Auditorium der BMW Welt der 4. Neuromarketing Kongress statt. In diesem Jahr stand das Online Marketing und die Zukunft des Kaufens im Web 2.0 im Fokus der Vorträge. Dazu ein Kommentar von Thomas Loest zum Einfluss des Internets auf die Gehirne der Menschen:

Das Internet beeinflusst uns Menschen mehr, als uns lieb ist. Extreme Nutzung der digitalen Medien führt zu nachweislichen kognitiven Veränderungen im Gehirn, berichtete der renommierte Hirnforscher Martin Korte auf dem Kongress. Der Braunschweiger Professor für Neurobiologie fand heraus, dass dauerhafter Internetkonsum ganz bestimmte Bereiche im Gehirn beeinflusst: Vor allem Zentren, die für Problemlösung, Emotionskontrolle und Konzentrationsfähigkeit zuständig sind. Weiterlesen

Bedeutung des Handys als Empfangsgerät für Medien steigt enorm – Interesse an ortsbezogenen Zusatzinformationen und Produkten

infografik_heimat-to-go_interesse-lbs_72dpiIn nahezu jeder Hosen- oder Handtasche gehört das Handy mittlerweile zur Grundausstattung: Und das nicht nur, um unterwegs zu telefonieren, sondern zunehmend auch zum Abruf von Medienangeboten. Das expandierende mobile Web entpuppt sich dabei als Treiber der Verbundenheit mit der Region und damit auch für die werbliche Ansprache. Denn mit nur einem Klick sind standortbezogene Informationen und Services unkompliziert abrufbar. Vor allem die Jungen und Besserverdienenden zeigen Interesse für solche “Location Based Services” – genauso wie für den Kauf regionaler Produkte und Dienstleistungen. Ortsbezogene Zusatzinformationen werden unterwegs via Autoradio bevorzugt, die Jüngeren setzen hingegen auch hier verstärkt auf das Allround-Talent “Handy”. Die Ergebnisse im einzelnen: Weiterlesen

Links auf Twitter – wie und in welcher Form deutschsprachige Tweets auf Medieninhalte verweisen

Auf welche Medieninhalte verweisen Tweets?

Auf welche Medieninhalte verweisen Tweets?

Twitter wird vorwiegend als Kanal für Nachrichten genutzt. Werbung/Marktinformation folgt an zweiter Stelle. Das ergibt eine neue Studie des Institutes für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Untersucht wurden Tweets, die einen Link beinhalteten. Auffallend ist, dass die Hälfte der Tweets mit den verwendeten Links auf Medieninhalte verweisen, die aus klassischen redaktionellen Medien stammen. In mehr als der Hälfte der Tweets werden Medieninhalte kommentiert, davon in rund in einem Drittel mit persönlichen Wertung. Weiterlesen

Alexander von Reibnitz zum Digital Innovators’ Summit 2011 und E-Publishing

reibnitz_webtvWebcast vom Digital Innovators’ Summit: Mehr denn je war der Digital Innovators’ Summit ein Spiegel und ein Temperaturmesser der digitalen verlegerischen Entwicklung. “Eine erfolgreiche digitale Strategie für Verleger ist, wenn er das verlegt was den User interessiert”, so Alexander von Reibnitz im Gespräch mit Dr. Gunther Schunk. Viele Verlage tun sich aktuell aber mit ihren Online-Angeboten immer noch schwer und die Refinanzierung erfolgt noch hauptsächlich durch Online-Werbung. Hier sind Verlage zunehmend dabei zusätzliche Erlösquellen zu erschließen, um die Refinanzierung auf eine breitere Basis zu stellen. Ein gutes Beispiel für duale Geschäftsmodelle ist laut Alexander von Reibnitz der Bereich E-Publishing, bei dem die Verlage neben Werbung auch Inhalte verkaufen, genau wie in Print. Dabei kann User Generated Content für Verleger eine kostengünstige Ergänzung sein. “Leser im Zeitalter von Web 2.0 zu aktivieren und begeistern bedeutet ihn da abzuholen und zu überraschen, wo er es eigentlich nicht erwartet. Ihn intuitiv abzuholen.” so Alexander von Reibnitz am Ende des Interviews. Weiterlesen

Happy Birthday Twitter: 5 Jahre munteres Tweet(en)

twitter_newbird_boxed_whiteonblueGezwitschert wird inzwischen nahezu pausenlos. Mehr als 200 Millionen Menschen nutzen die Kommunikationsplattform Twitter – zu Deutsch “Gezwitscher” – und versende täglich 140 Millionen Kurznachrichten. Vor fünf Jahren, am 21. März 2006, schickte der Kalifornier Jack Dorsey die erste Nachricht los: “Richte soeben mein Twitter ein.” Was damals mit einem leisen Pieps anfing, ist inzwischen zum konstanten Hintergrundrauschen des modernen Welt geworden.

Dorsey entwickelte die Idee mit seinen Kollegen Biz Stone und Evan Williams weiter. Grenzenlose Vernetzung, direkte Kommunikation, Meinungsaustausch ohne Hürden – ermöglicht übers Internet, abrufbar am Computer oder am Mobiltelefon: Die drei Tüftler hatten früh das Gefühl, mit Twitter den Nerv der Zeit zu treffen. “Bei all dem Spaß, den wir hatten, war im Hinterkopf doch immer die Vorstellung, dass sich daraus etwas Wichtiges entwickeln könnte”, sagt Twitter-Mitbegründer Stone im Interview. “Das haben wir damals allerdings nicht laut gesagt.”

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