Besucherwachstum bei Online-Nachrichtenportalen

top-nachrichtenportale-2010Online-Nachrichtenportale sind weiterhin im Wachstum. Die Zahl der Besuche stieg zuletzt nochmals um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Sie lag 2010 über acht Milliarden, allein bei den zwanzig größten Nachrichtenportalen in Deutschland. “Das Wachstum von Online-Newsseiten ist absolut krisenfest. Der Rückblick auf die letzten fünf Jahre bestätigt das kontinuierlich steigende Interesse an Nachrichten im Internet”, sagte Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM.

Im Jahresvergleich der IVW-geprüften Nachrichtenportale wurden die Karten noch einmal neu gemischt. Die führenden Seiten konnten ihren Vorsprung weiter ausbauen, wobei Bild.de mit einem Zuwachs von 46,3 Prozent auf 1,8 Milliarden Besuche auf Rang 1 steht. Beide Portale erreichen zusammen einen Marktanteil von 40,2 Prozent unter den Top Twenty. Der stärkste Aufsteiger news.de sprang mit einem Plus von über 500 Prozent auf 128 Millionen Besuche.

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Engaging and Exciting the Audience – Strategien und Ansätzen zur Entwicklung profitabler digitaler Geschäfte

Unter dem Motto “Engaging and Exciting the Audience“ findet am 14. und 15. März 2011 wieder der Digital Innovators` Summit in Berlin statt. Der vom VDZ in Kooperation mit dem Weltverband der Zeitschriftenverleger, FIPP, und der Unternehmensberatung emedia SF veranstaltete Kongress widmet sich neuen Strategien und Ansätzen zur Entwicklung profitabler digitaler Geschäfte für Verlage.

media-TREFF auf dem 4. Digital Innovaotors Summit in Berlin

media-TREFF auf dem 4. Digital Innovaotors Summit in Berlin

Der Digital Innovators`Summit will damit mehr denn je einen internationalen Wissenstransfer und Austausch zwischen den Experten leisten. Dafür stehen ganz besonders Namen hochkarätiger Experten wie Stephen M. Lacy (CEO Meredith Coporation), Morgan P. Guenther (President and CEO, Next Issue Media), David Griffin (Executive Editor for E-Publishing, National Geographic) Stefan Winners (CEO, Tomorrow Focus AG) oder Delphine Grison (Director of Strategic Marketing, Lagardère Actives), die auf dem Kongress auftreten werden.

Erwartet werden über 400 Gäste, die im Vorjahr zu 50 Prozent einen internationalen Hintergrund hatten. „Die Anmeldungen übertreffen deutlich den vergleichbaren Vorjahresstand“, so Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Anzeigen und Digitale Medien im VDZ. „Dies ist nicht nur ein Indiz für die verbesserte Konjunktur, sondern auch für die immer größere Bedeutung digitaler Geschäftsfelder.“ Weiterlesen

Online-Unternehmen sind für Kooperationen im Mediensektor beliebt

bild_medienstudie-2010Eine aktuelle Studie der Managementberatung Horváth & Partners belegt: In der Medienindustrie werden die Chancen von Kooperationen zwar erkannt, aber noch nicht ausreichend genutzt. Die Studie identifiziert Erfolgsfaktoren für Kooperationen im Mediensektor und gibt entsprechende Handlungsempfehlungen. Die Studie beruht auf den Antworten von rund 50 Medienunternehmen aus dem deutschsprachigen Raum.

Die Herausforderung, vor der Medienunternehmen aktuell stehen, ist umfassend: Es gilt, mittels der eigenen begrenzten Ressourcen und Kompetenzen mit der dynamischen Entwicklung kleiner, agiler und neuer Konkurrenten Schritt zu halten – von der eigenen Innovationskraft ganz zu schweigen. Diese Herausforderung verlangt von den Marktteilnehmern der Medienindustrie auch die Prüfung strategischer Optionen wie die Bildung von temporären oder langfristigen Kooperationen und strategischen Allianzen. Die von Horváth & Partners gemeinsam mit Professor Dr. Thomas Hess, Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Ludwig-Maximilians-Universität München, durchgeführte Studie zeigt, dass es vor diesem Hintergrund nicht an der nötigen Kooperationsbereitschaft mangelt: Weiterlesen

Medienunternehmen und Web 2.0 – Diskussion auf dem Social Media FORUM in Hamburg

Mit der Verbreitung und Anwendung von Web 2.0 Diensten entstehen eine ganze Reihe neuer Informationsangebote, die zunehmend mit einfachen Mitteln relevante Aufmerksamkeit und Traffic in der “Informations-Nische” binden und klassischen Offline- und Online-Medien neue Konkurrenz bieten.

Ein Weg aus der Krise ist die (Ein-)Bindung der Leserschaft in einer Leser-Community. “Content” und “Community” sind zwei Begriffe, die bereits in der New Economy als neues Paradigma definiert wurden, aber nur von wenigen Titeln erfolgreich und nachhaltig verfolgt wurde. Welche neuen Möglichkeiten und Ansätze die Ideen hinter dem Schlagwort des Web 2.0 als partizipative Online-Konzepte für das Community-Business bieten, welches Geschäftsmodelle funktionieren und wie sich Medienunternehmen erfolgreich in der neuen Medienlandschaft behaupten, ist Gegenstand der Veranstaltungsreihe “Social Media FORUM”, die im halbjährlichen Turnus stattfindet und den Wandel der Branche begleitet. Weiterlesen

Gerd Leonhard zur Mediennutzung der Zukunft und Geschäftsmodelle mit Zukunft

leonhard_webtvWebcast von der Internet World: Wie werden Medienunternehmen in Zukunft ihr Geld verdienen? Wird es Flatrates für unsere Mediennutzung geben? Auf welchen digitalen Geräten werden wir wie welche Inhalte konsumieren? Welches Ökosystem ist für Verlage das Bessere: Das proprietäre von Apple, das offene von Google oder keines von beiden? Und die entscheidende Frage: Wer wird in Zukunft den direkten Kontakt zum Kunden/Leser halten? Im Gespräch mit Bernd Pitz stellt der Media Futurist Gerd Leonhard einige seiner Visionen zur Zukunft der Medien vor und geht auf mögliche Szenarien ein. Das bevorzugte soziale Netzwerk von Gerd Leonhard ist Twitter “…weil Twitter eine intensive Diskussion und Konversation mit ähnlichen Leuten ermöglicht… Die Diskussion, der Wert der mit ungefähr 100 Leuten dort stattfindet, der ersetzt für mich die nächsten 200 Bücher.” Weiterlesen

Wozu noch Zeitungen? Wie das Internet die Presse revolutioniert

Wozu noch Zeitungen?“Wozu noch Zeitungen?” ist eine provokante Frage, die angesichts stetig sinkender Reichweiten und Auflage nebst einer umfassenden Gratiskultur im Netz eine gefährliche Brisanz bekommt. Zweifelsohne verstärkt die aktuelle Wirtschaftslage den rasanten Wandel in der Medienbranche. Die quer durch die Zeitungslandschaft abgebauten Stellen legen davon ein beredtes Zeugnis ab.

Aber es gibt auch andere Stimmen. “Wer verstärkt auf Marketing, aggressiven Vertrieb und durchrationalisierte Produktions- und Arbeitsabläufe setzt, hat das Geschäft nicht verstanden”, äußerte sich jüngst Springer-Chef Mathias Döpfner bei einer Zeit-Matinee und spielte damit auf die Bedeutung der Qualität an. Was vom Kern des Geschäfts im digitalen Zeitalter noch übrig bleiben wird, wie Qualitätsjournalismus alternativ finanziert werden kann und welche Chancen und Risiken die so genannte Internet-Revolution birgt – dies beleuchten 24 internationale Experten in dem Band “Wozu noch Zeitungen? Wie das Internet die Presse revolutioniert”. Weiterlesen

AR – augmented reality. Ein weiterer Ansatz für Konvergenz.

Augmented Reality Beispiel „Wikitude AR Travel Guide“ auf einem G1 Google Smartphone (Android) - Quelle Wikipedia

Augmented Reality Beispiel „Wikitude AR Travel Guide“ auf einem G1 Google Smartphone (Android) - Quelle Wikipedia

Alle klassiche Medien suchen derzeit nach medien-konvergenten Lösungen. Um neue Geschäftsfelder aufzubauen, um etablierte zu stützen und zu erweitern, für zusätzliche Werbeumsätze oder um eine höhere Kundenbindung zu erhalten. So experimentiert das Fernsehen mit IPTV, gedruckte Medien arbeiten mit dem QR-Code (Beispiel Die Welt) und neuerdings mit Apps, Zeitschriften zusätzlich mit Flachbildschirmen (früher waren es noch Chips mit Akustiksignalen) und evtl. bald mit AR. AR steht für “augmented reality”, einer “erweiterten Realtität”.

In XING gibt es (seit Juli 2009) eine Gruppe die sich mit dem Thema, der Herkunft und den Entwicklungen und Möglichkeiten zu diesem Thema beschäftigt “… Es eignet sich ideal für Anzeigen, Druckmaterialien und Verpackungen für Konsumgüter. Es ist ein neuer Weg der Visualisierung, cross-medial im Wortsinn…”. Die Absatzwirtschaft berichtet im Schwerdt-Blog über ein Beispiel aus Amerika vom Esquire. Bei empea finden Interessierte Grundlagen, hier am besten den (blauen) Würfel auf “sehen” klicken.

Denkbar sind aber nicht nur Ansätze aus und für den Medienbereich, sondern Ansätze die Marktsituationen antizipieren. Also die Schritte und Prozesse von “Aufmerksamkeit” über “Interesse wecken” zu “mehr Informationen oder Aktion”. Daher ein interessanter Ansatz für “erklärungsbedürftige” Produkte, Produkte die von der “Emotion” leben und “aktionsgetriebene” Angebote.

[Tags]AR,augmented reality,QR,QR Code, IPTV,Trends,Technologietrend,Geschäftsmodelle,Medien,Xing,empea,Michael Schubertl,media-TREFF.de[/Tags]

Prof. Dr. Wilfried Leven über effizientes Medienmarketing und die Bedeutung von Glaubwürdigkeitskampagnen

leven_webtvWebcast von der MediaBudget: Kommunikation zu betreiben um die Marke bekannt zu machen und zu stärken, ist im Marketing üblich, jedoch sollte aufgrund von anderen Voraussetzungen das Medienmarketing differenziert betrachtet werden. Es übermittelt mit jeder Sendesekunde und mit jedem gedruckten Buchstaben seinen Markenkern. Das reguläre Marketing wäre dementsprechend nur eine unnötige Dopplung. Aufgrund dieses Werbens im eigenen Umfeld, sollte man nach Prof. Dr. Wilfried Leven von der Kölner Agentur Leven GmbH & Co. KG – im Gespräch mit Bernd Pitz – uneffektiven Werbeaufwand vermeiden und mehr Wert auf die Stärkung der Glaubwürdigkeit legen.

Glaubwürdigkeit setzt sich aus drei Komponenten zusammen: Kompetenz, Vertrauen und Dynamismus. Um überzeugend Kompetenz zu vermitteln, muss der Zielgruppe Einblicke hinter die Kulissen gewährt werden und eine Transparenz der Marke entstehen. Bezüglich des Vertrauens ist ein wichtiger Punkt die Sympathie, welche durch Zuwendung und Aufmerksamkeit für die Adressaten entsteht und nicht wie so oft angenommen nur durch ein Lächeln.

Der letzte Punkt, der Dynamismus, welcher auf eine philosophische Theorie zurück geht, besagt: jede Kraft bewirkt eine Gegenkraft. Bezieht man dies auf das Medienmarketing, ist zu beachten, dass bei der Forderung nach Glaubwürdigkeit und Vertrauen, Aspekte geliefert werden müssen, die dies entstehen lassen können. Die Umsetzung kann in Form von Bescheinigungen von Prüfinstituten aller Art oder durch Anspielungen auf die Vergangenheit geschehen. Ein gutes Beispiel hierfür, ist die „Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“ Kampagne der FAZ.

Jedoch sieht Prof. Dr. Leven dies eher als eine Ausnahme, viele Medien nutzen die Werbung ausserhalb des Mediums und sind sich der Bedeutung von Glaubwürdigkeitskampagnen nicht bewusst. Hierbei wäre jedoch zu beachten, dass Untersuchungen ergeben haben, dass sich die Glaubwürdigkeit des Mediums auch auf die geschaltete Werbung in dem Medium auswirkt, was wiederum neue ökonomische Aspekte mit sich bringt.

Pro. Dr. Levens Vorhersage über die Entwicklung der Medien: „Media wird in Zukunft immer weiter ausdifferenziert werden.“,„Es wird noch mehr Kanäle geben, ob die jetzt online offline oder ambient heissen.“ „Alles wird zum Medium!“.

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Dieter Reichert zu Systemen, Menschen und Medien – Visionen vom Medienhaus der Zukunft

reichert_box_webtvWebcast von der MediaBudget: ”Die Systeme sind weiter wie die Menschen.” Wie ganzheitliche Lösungen aussehen, damit Mitarbeiter im Marketing und in Medienhäuser kreativ, effektiv und erfolgreich Ihre Arbeitsprozesse gestalten, dies stellt Dieter Reichert, CEO von Censhare, im Gespräch mit Bernd Pitz dar. “Verlage …muss man sich wirklich die Fragen stellen, inwieweit sie eine Daseinsberechtigung für die Zukunft haben …wenn sie nicht lernen das Medium (Internet) und diese Technologie für sich zu nutzen”. Welche Vision Herr Reichert vom Medienhaus der Zukunft hat, welche Geschäftsmodelle dahinter stecken und wie Systeme dabei den Menschen und Verlagen helfen, dazu mehr in diesem Interview. Dieter Reichert zur aktuellen Krise: “2010 wird das Media-Budget für alle da sein, die neue Ideen haben.”
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