Marketing- und PR-Abteilungen liegen bei der Umsetzung von Social Media Maßnahmen an der Spitze

Marketing- und PR-Abteilungen sind wichtigste Treiber von Social Media in deutschen Unternehmen.

Deutsche Unternehmen sehen Social Media auch in Zukunft deutlich als Trendthema in ihrem Geschäftsalltag. Die Fachbereiche Marketing und Public Relations liegen bei der Planung und Umsetzung von Social Media Maßnahmen unangefochten an der Spitze. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor, welche die aktuelle Nutzung und die zukünftigen Potenziale von Social Media in deutschen Unternehmen untersucht. Für die 136 befragten Unternehmen zählen insbesondere Pressearbeit, Reputationsmanagement und Kundenbindung zu den häufigsten Aufgabengebieten von Social Media. Als wichtigste Gründe für den Einsatz von Social Media gelten die Steigerung der Bekanntheit, die Verbesserung des Images, die Erschließung neuer Zielgruppen und eine stärkere Einbindung der Kunden. Für über die Hälfte aller befragten Unternehmen zählt Social Media Monitoring jedoch nicht zum Pflichtprogramm. Entgegen dem positiven Trend von Social Media planen die befragten Unternehmen nur wenige Neueinstellungen und vertrauen vermehrt auf Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen im Fachbereich Social Media. Weiterlesen

Sind soziale Netzwerke im Marketing von Unternehmen verankert?

Welche Social Media Instrumente werden zu Marketingzwecken eingesetzt?

Social Media Marketing genießt in deutschen Unternehmen aktuell einen eher mittelmäßigen Stellenwert, dies macht die neue Studie “Social Media Marketing (SMM) in Unternehmen” vom Deutschen Institut für Marketing (DIM) deutlich. Der Trend zum Social Media Marketing wird in der Zukunft jedoch weiter an Relevanz gewinnen. Erkennbar wird dies vor allem dadurch, dass die befragten Unternehmen den Einsatz dieses Marketing-Instruments optimieren wollen, wobei eine ausgearbeitete SMM-Strategie sowie SMM-Policy in den zukünftigen Planungen eine Rolle spielen. Zudem wird in vielen Unternehmen das SMM-Budget zukünftig angehoben. Ferner zeigen Vergleiche zu der 2010 vom Deutschen Institut für Marketing erhobenen Studie, dass der Stellenwert im Jahr 2011 bedeutend höher eingeschätzt wird als im Jahr 2010. Weiterlesen

Social Media und die „Tribalisierung“ der Zielgruppen: Wir brauchen Häuptlinge!

Wie im richtigen Leben, ist es auch im Netz alles andere als einfach, mit Stämmen zu kommunizieren.

Früher war alles einfacher – jedenfalls für „Marketeers“: Es gab eindeutige, fest umrissene Zielgruppen, die Instrumente, um diese anzusprechen waren einfach zu bedienen und in ihrer Zahl überschaubar. Heute ist das anders: Noch nie war der Kampf um die Aufmerksamkeit der Adressaten so groß. Jeder Werbungtreibende, der sich Gehör verschaffen will, sieht sich damit in Konkurrenz zu einer schier unendlichen Flut von Informationen. Diese Masse an Inhalten wird zudem auf eine Vielzahl an verschiedenen Medien aufgefächert, die diese transportieren sollen. Und selbst „innerhalb“ dieser Medien werden Informationen weiter vervielfältigt, indem die zu übermittelnden Botschaften den diversen Unterkategorien angepasst werden: Eine (werbliche) Information wird nicht nur einfach „ins Internet gestellt“, in der Regel strebt man damit, neben der Einbettung auf eine Website/Landingpage, auch eine Verlinkung in diversen Sozialen Netzwerken sowie auch eine Platzierung in herkömmlichen (Online-)Medien an. Weiterlesen

Sven Gábor Jánszky zur Zukunft des B2B-Marketings

Webcast vom B2B-Marketing-Kongress: “Geschäftsmodelle, die eine große Masse bedienen wie beispielsweise das Fernsehen, werden langsam aussterben.”, so prognostiziert Sven Gábor Jánszky, Trendforscher und Geschäftsführer von 2b AHEAD Think Tank, den Tod der Massenwirtschaft für die Zukunft nach 2020. Entscheidend für zukünftige Geschäftsmodelle wären die 1-zu-1-Beziehungen zwischen Unternehmen und ihren Kunden, adaptive Produkte und ein Identitätsmanagement. Zudem würde ein Wandel vom derzeitigen Aufmerksamkeitsmarketing zum Anerkennungsmarketing stattfinden, denn nur so könne man dem Kunden in Erinnerung bleiben. Warum des Weiteren Geräte in der Zukunft nicht mehr unsere Befehle ausführen, sondern uns selbst Angebote unterbreiten, die wir annehmen können oder auch nicht, hierzu mehr in diesem Interview. Weiterlesen

Die Herausforderungen im zukünftigen Marketing sind Crossmedia, Content und Generationswechsel.

Auszug aus "Informationsverhalten von Entscheidungsträgern 2010/2011“

Social Media erreichen einen immer höheren Stellenwert im Geschäftsumfeld. Um jedoch relevante Marketing-Botschaften auf direktem Weg zu den Zielgruppen zu transportieren, empfiehlt sich eine Kombination der wichtigsten Web-2.0-Medien mit konventionellen Medien. Ein aktuelles Whitepaper von dieleutefürkommunikation gibt Aufschluss über das Informationsverhalten von B2B-Entscheidern. Weiterlesen

Die Kommunikation der Emotionen ist die wesentliche Herausforderung einer internationalen Anzeigenkampagne

Emotionale Zusatzerlebnisse werden mit der Marke verknüpft. Sie lösen die Vorstellung aus, dass die Marke selbst das Medium für emotionale Erlebnisse ist. Brandy ist in Südafrika ein beliebtes Getränk, dies erlaubt die anderswo undenkbare Verbindung mit Profi-Sport. (Quelle: car)

Beim Durchblättern einer Zeitung oder eines Magazins hat eine Werbeanzeige nur den Bruchteil einer Sekunde Zeit, um wahrgenommen zu werden. Der Leser ist auf der Suche nach interessanten Artikeln oder Neuigkeiten. Eine Werbeanzeige wird vom Leser schnell übersehen. Dennoch gibt es nachweislich erfolgreiche Anzeigenwerbung. Grundvoraussetzung dafür ist: Sie erzeugt erstens  Aufmerksamkeit und ist zweitens relevant für den Leser.

Vor dem Hintergrund, dass internationale Presse zunimmt und gerade Fachmagazine verstärkt weltweit gelesen werden, stellt sich die Frage, wie eine Anzeige es schaffen kann, auch kulturübergreifend Aufmerksamkeit und Interesse zu erregen. Die Funktion, die eine Werbeanzeige hat, ist selbstverständlich überall dieselbe: Sie soll über ein Produkt informieren und zum Kauf anregen. Das bedeutet allerdings nicht, dass dies auch überall auf gleichem Wege vermittelt werden kann. Weiterlesen

Prof. Tobias Langner zum Markenbewusstsein im Marketing

Webcast vom Wiesbadener Media- und Marketingkongress: Im Gespräch mit Dr. Gunther Schunk spricht Prof. Dr. Tobias Langner, Inhaber des Lehrstuhls für BWL mit Schwerpunkt Marketing von der bergischen Universität Wuppertal, über sieben unbequeme Thesen zur Zukunft des Marketings. Prof. Tobias Langner setzt seinen Fokus auf eine ganz besondere These: “Marken muss man lieben, deswegen ist der Preis Tabu”. Hierbei wird das Thema rund um Markenliebe sehr stark in den Vordergrund gerückt. Was sich aber genau hinter diesem Satz verbirgt und wie stark Sie sich unbewusst von relevanten Emotionen beim Kauf eines Produkts beeinflussen lassen, sehen Sie hier in diesem Interview. Weiterlesen

Können Spiele zu Marketingzwecken genutzt werden?

Arne Gels hält Onlinespiele gerade für kleinere Unternehmen und StartUps für eine spannende Marketingmethode.

Passend zu seinem Vortrag zum Thema „Gamification“ auf der Content-Marketing Conference am 1. September in Köln verrät Arne Gels nun, welche Mechanismen aus Online-Games sich auch auf andere Bereiche der Kommunikation übertragen lassen.

Herr Gels, Ihr Vortrag auf der Content-Marketing-Conference dreht sich um das Thema Gamefication. Welche Rolle spielen Spiele als Content für Webseiten?
Gamefication ist der neue Begriff für Game-based-Marketing. Es geht letztlich darum, mehr Nutzer auf eine Seite zu holen, diese intensiver zu engagieren und ihnen eine Site, ein Facebookprofil oder ein Produkt zu zeigen. Spielerische Ansätze eignen sich gut, um die Kommunikation mit den Nutzern zu vertiefen. Weiterlesen

Prof. Manfred Spitzer zu den Auswirkungen von Multitasking

Webcast vom Wiesbadener Media- und Marketingkongress: Im Gespräch mit Dr. Gunther Schunk warnt Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Hirnforscher und Gründer des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm, vor einer Aufmerksamkeitsstörung bei Multitaskern. “Multitasking ist ein großes wirtschaftliches Problem”, so Professor Spitzer. “Wenn wir die Gehirne weiterhin so systematisch vermüllen, wie wir es derzeit tun, dann ist die Zukunft nicht mehr so rosig. Das muss man sich klarmachen.” Auch in Bezug auf die Auswirkung auf das Marketing, erklärt er, dass Veränderungen hin zu Fairness und einem guten Umgang miteinander immer mehr an Bedeutung gewinnen. Eine Warnung diesbezüglich spricht er vor einer “entmenschlichten Wirtschaftswelt” aus. Welche Konsequenzen hieraus zu ziehen sind und wie Prof. Dr. Dr. Spitzer zu diesen Thesen gelangt, hierzu mehr in diesem Interview. Weiterlesen

Wie wichtig ist das “Nehmen” beim “Geben und Nehmen”?

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Ein intelligentes Rabatt- & Konditionensystem kann für B2B-Verleger durchaus profitabel sein.

Wer kennt sie nicht? – Gegen Ende des Jahres flattern einem häufiger Werbekalender auf den Schreibtisch. Dies geschieht meistens zu Lasten des Gewinns der Anbieterseite. Doch wie kann dieser Verlust in einen Gewinn umgewandelt werden? Hierzu gibt es einige Tipps…

Ausgangssituation:
Nach dem Motto „Früh bestellen und sparen“ ist der Werbekalender-Markt geprägt durch attraktive Frühbesteller-Konditionen – ein Phänomen, welches in der saisonalen Abhängigkeit des Werbekalenders zu Weihnachten und dem hieraus resultierenden Wunsch des Anbieters nach einer ausgeglichenen unterjährigen Auslastung begründet liegt. Ein 10 prozentiger Rabatt bis zum 30. Juni, welcher in Form eines Frühbesteller-Preises kommuniziert wurde, diente ebenfalls einem traditionsreichen Werbekalender-Verlag bis ins Jahr 2009 dazu, aktuelle und potenzielle Kunden zur frühen Bestellung ihres jährlichen Bedarfs an Werbekalendern zu animieren. Aus diesem Vorgehen ergaben sich jedoch zwei zentrale Problemstellungen: zum einen die um 10 Prozent geschmälerte Marge jedes „vorgezogenen“ Auftrages und zum anderen ein stets wachsender Wettbewerbsdruck, welcher sich in Form von Rabattschlachten auswirkte – zu Lasten des Gewinns sämtlicher Marktteilnehmer auf Anbieterseite. Weiterlesen