
Contentgipfel auf den Medientagen München
Einig war sich die Podiumsrunde in der Frage, dass journalistische Qualität keine Frage der medialen Plattform, sondern eine Frage der Ressourcen ist. In der digitalen Welt komme es darauf an, die Chancen zum Experimentieren und Gestalten zu nutzen, statt nach wie vor das berufliche Rollenbild durch den Distributionsweg (Print, Radio, TV oder Online) bestimmen zu lassen. Zeit, Ort und Substrat verlören ihre Bedeutung, und das Netz ersetze im Grunde genommen Print, Radio und TV, lauteten zwei von 23 provokanten Thesen, mit denen Wegner die Diskussion eingeleitet hatte. Es entstünden völlig neue Medien wie das iPad mit völlig neuen Metaphern und neuen Formen der Monetarisierung von Inhalten. Deshalb müssten Journalisten zu Unternehmern werden, lautete seine Folgerung. Weiterlesen


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Vor ein paar Jahren hatte ich Gelegenheit, an einem prominent besetzten Schnellschach-Turnier teilzunehmen. In der dritten oder vierten Runde wurde ich gegen