Studie: Online-Video in deutschen Fachmedien

studieNach einer aktuellen Erhebung der infotainweb AG bieten mittlerweile knapp zwei Drittel der untersuchten Angebote Videos auf ihren Webseiten an. Zum Vergleich: Bei der ersten Erhebung im Mai 2009 war es nur die Hälfte. Jedes dritte Fachmedium setzt bei der Refinanzierung auf Videoanzeigen von Firmen. Diese Eigendarstellungen können sowohl im redaktionellen Umfeld als auch in Rubrikenmärkten geschaltet werden. Werbung innerhalb redaktioneller Videobeiträge (Video-Ads) ist demnach nicht die Haupteinnahmequelle.

Die infotainweb AG aus Unterföhring bei München analysierte für die aktuelle Studie 33 führende Online-Fachmedien aus zwölf Branchen mit insgesamt knapp 11 Mio. Visits (IVW April 2010).

Nachholbedarf, so ein Studienergebnis, besteht bei den Fachmedien hinsichtlich audio-visueller Stilmittel wie zum Beispiel einem professionellen On-Air-Design. Gegenüber 2009 ist jedoch erkennbar, dass Videos auf den Webseiten der Fachmedien prominenter platziert werden. Inhaltlich bevorzugen sie weiter vor allem Interviews und Beiträge von Messen, Events oder Kongressen. Aus Kostengründen spielen teure Studioproduktionen bisher kaum eine Rolle.
Um mit den bewegten Bildern auch Geld zu verdienen, setzen viele Fachverlage mittlerweile stärker auf Videoanzeigen- und Rubrikenmärkte. Ein Drittel der untersuchten Fachmedien bietet den Kunden in ihren Mediaunterlagen Videoplatzierungen in diesen Bereichen an. Video-Ads wie Pre-, Mid- oder Post-Roll-Werbung gibt es nur bei knapp jedem fünften Fachmedium.

Stefan Huber, Vorstand Marketing & Vertrieb der infotainweb AG, hat dafür eine einfache Erklärung: „Selbst führende Online-Fachmedien bieten häufig eine zu geringe Reichweite, als dass Video-Ads die Produktionskosten nur annähernd decken können. Anders bei Videoanzeigen- und Rubrikenmärkten: Hier können Verlage mit internen Ressourcen oder externen Dienstleistern schnell relevante Umsätze generieren und gehen damit gerade in der Krise kein allzu hohes Risiko ein.“ Positive Beispiele, so Huber, gäbe es nicht nur bei Fachverlagen, sondern auch bei Publikumsverlagen und Anzeigenmärkten: „Viele bekannte Medienunternehmen und Verbände haben das Thema Video-Anzeigenmarkt für sich entdeckt und setzten es strategisch konsequent um. Und die Nachfrage wird weiter stark zunehmen“, prognostiziert Stefan Huber.

Obwohl Online-Videos in Fachverlagen an Bedeutung gewonnen haben, wird das Thema immer noch zu wenig konsequent und strategisch umgesetzt. Lediglich 44 Prozent der Webseiten – und damit so viel wie 2009 – binden ein Intro vor dem Video ein. Stilmittel wie die grafische Namenseinblendung (von 10 auf knapp 40 Prozent) oder eine Ein- und Ausstiegsmusik (von 25 auf knapp 44 Prozent) werden nun häufiger eingesetzt als 2009. Inhaltlich konzentrieren sich die Fachmedien vor allem auf die Produktion von Interviews und Beiträgen, speziell von Messen, Events- und Kongressen (Steigerung von 37 auf 47 Prozent). Dabei stieg der Anteil der moderierten Beiträge von 37 Prozent (2009) in diesem Jahr auf 47 Prozent.

Die Münchner infotainweb AG plant eine dritte Erhebung im Mai 2011, um die Entwicklung der Branche weiter zu dokumentieren und zu analysieren.

Studiensteckbrief „Online-Video in deutschen Fachmedien 2/2010“:

Die Erhebung wurde von der Münchner infotainweb AG Anfang Mai 2010 online durchgeführt – analog zur ersten Studie „Online-Video in deutschen Fachmedien1/2009“, die im Mai vergangenen Jahres publiziert wurde. Anhand eines Kriterienkatalogs wurden 2009 insgesamt 30 Webseiten führender Fachmedien analysiert. 2010 kam die Branche Landwirtschaft neu hinzu, damit wurden insgesamt 33 führende Online-Fachmedien untersucht. Diese erreichten laut IVW-Messung (Informationsgemeinschaft zur Feststellung und Verbreitung von Werbeträgern e.V.) im April 2010 knapp 11 Mio. Visits. Betrachtet wurden Seiten aus den Branchen Automobil, Bildung, Food, Bau/Immobilien/Architektur, Industrie, IT, Marketing/Kommunikation, Medizin, Recht, Textil, Tourismus/Gastronomie und neu auch Landwirtschaft.

Die Übersicht der analysierten Webseiten und Auszüge der Studie können unter www.infotainweb.com kostenlos abgerufen werden.

[Tags]Vogel Business Media, Webcast, Studie, Online-Video, Video, www.infotain.com,  Stefan Huber,  Bewegtbild, Internet, WebTV, Webformate, media-TREFF.de[/Tags]

Studie: B2B-Entscheideranalyse 2010 – Fachzeitschriften sind am meisten genutzte B2B-Medien bei Professionellen Entscheidern

Die aktuelle "B2B-Entscheideranalyse 2010" der Deutschen Fachpresse stellt das Informationsverhalten und die Mediennutzung Professioneller Entscheider in den Fokus.

Die aktuelle "B2B-Entscheideranalyse 2010" der Deutschen Fachpresse stellt das Informationsverhalten und die Mediennutzung Professioneller Entscheider in den Fokus.

Die Deutsche Fachpresse hat beim Kongress der Deutschen Fachpresse in Wiesbaden ihre von TNS Emnid durchgeführte „B2B-Entscheideranalyse 2010“ vorgestellt.

Einige der Kernaussagen:

  • Fachzeitschriften sind mit 85% die am stärksten genutzte Mediengattung bei Professionellen Entscheidern.
  • Die Print-Online-Kombination von Fachmedien liegt bei 91% Nutzung. Damit wird die B2B-Kernzielgruppe nahezu komplett erreicht: 6,6 Mio der 7,2 Mio Professionellen Entscheider!
  • Fachmedien veranlassen Professionelle Entscheider, verstärkt andere B2B-Medien zu nutzen. Damit übernehmen sie eine wichtige Aktivierungsfunktion und sind Multiplikator in der B2B-Kommunikation.

Die Entscheideranalyse erlaubt als einzige Studie am Markt eine Hochrechnung auf diese mediarelevante B2B-Zielgruppe. TNS Emnid hat hierzu in 600 Telefoninterviews Professionelle Entscheider repräsentativ zu ihrem Informationsverhalten und zur Mediennutzung befragt.

Auf den Absender kommt es an
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Adam Tinworth zu Social Media, Journalismus und den nächsten Trends im Internet

tinworth_webtvWebcast vom Social Media ForumAdam Tinworth ist Business-Journalist, Schriftsteller und aktuell Head of Blog Development bei Reed Business Information. Was sich hinter diesem Titel verbirgt, wie das Thema Social Media von Fachmedien verstanden und in die Praxis umgesetzt werden sollte, dazu Adam Tinworth im Gespräch mit Dr. Gunther Schunk. Wann der Hype um Social Media endlich vorbei ist, welches das nächste große Ding im Internet ist und worauf wir uns in 2015 einstellen müssen, dazu mehr in diesem Interview. The favorite Social Media Tool of Adam Tinworth ist “At the momemt propably Twitter. Just because it´s the sort of constant flow of information and thoughts from those I find interesting around me. And that´s my first point of contact with most news at the moment.” Social Media für B2B Unternehmen bedeutet: “The chance to be much closer and much more engage with those business communities we serve.” Eine gute B2B-Community ist “A lot of members who are passioned about the industry they are working.” Weiterlesen

Dr. Jörg Meier zur Online und Social Media Strategie des Deutschen Fachverlags

meier_webtvWebcast vom Social Media Forum: Kein Fachverlag kann heute mehr darauf verzichten, seine Inhalte auch im Internet zu publizieren. Dazu kommt, dass im Bereich der Fachmedien (Fach-)Communities zunehmend eine besondere Rolle spielen. Welchen Stellenwert Online beim Deutschen Fachverlag hat, ob und wie damit Geld verdient wird, welche Social Media Strategie verfolgt wird und wer die Treiber für die eigenen Fach-Communities sind, dazu Dr. Jörg Meier – Projektleiter Online bei der Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag – im Gespräch mit Dr. Gunther Schunk. Was zudem eine Community ausmacht, wie sie sich definiert und was aus Sicht von Fachmedien dabei besonders wichtig ist, dazu mehr von Dr. Meier in diesem Interview. Das Lieblings-Social-Media-Tool von Meier ist “Facebook”. Social Media bedeutet für B2B-Unternehmen: “Die Branchen in einigen Bereichen auch von einer anderen Seite besser kennen zu lernen…” Weiterlesen

Nadine Öfele zu Social Media bei Haufe und dem Projekt sekretaria.de

ofele_webtvWebcast vom Social Media Forum: Twitter, Social Networks, Blogs… Es gibt zahllose Möglichkeiten für werbetreibende Unternehmen und Medienhäuser, das Web 2.0 für sich zu nutzen und mit einer Social-Media-Strategie Projekte umzusetzen. Welche Erfahrungen Nadine Öfele, Leitung Produktmarketing Onlineportale bei der Haufe Mediengruppe, beim Projekt sekretaria.de – ein B2B Portal für Sekretärinnen und Assistentinnen- gemacht hat und wie ein solches Projekt mit der Community erfolgreich umgesetzt wurde, dazu mehr im Gespräch mit Dr. Gunther Schunk. Wie wichtig eine Galionsfigur für eine Community ist und warum das Thema Katzen einen großen Anteil am Erfolg von sekretaria.de hat, dazu mehr in diesem Interview. Social Media bedeutet für B2B Unternehmen: “Die Zielgruppen auch über neue Portale zu erreichen …und bei dieser B2B-Fach-Community sich auf Fach-Content zu fokussieren und bei der einen oder anderen Stelle mit privaten Themen zu vermischen.” Weiterlesen

Medienforschung: Zwischen den Fachmedienangeboten von Print und Online findet keine Kannibalisierung statt

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Das ist das Kernergebnis einer aktuellen Nutzungsanalyse von TNS Emnid Medienforschung im Auftrag von Springer Automotive Media.

Fachverlage müssen heute neben einer hochwertigen Fachzeitschrift als Printausgabe auch ein attraktives Web-Angebot bereitstellen, um insbesondere den Erwartungen ihrer (B-to-B-)Zielgruppen gerecht zu werden. Damit das multimediale Portfolio optimal ausgesteuert und vermarktet werden kann, bietet TNS Emnid neben der Erhebung relevanter Nutzungsdaten des Print-Angebotes mit dem innovativen Instrument WebStA die Erhebung entsprechender Daten für Websites an.

WebStA (Webseiten-Struktur-Analyse) ist eine Gemeinschaftsentwicklung der TNS Emnid Medienforschung mit Interrogare und orientiert sich in ihrem Ansatz an allgemein anerkannten Media-Konventionen. Zu diesen gehören eine Mindeststichprobengröße von 250 Interviews und die Ermittlung relevanter Zielgruppendaten gemäß dem ZAW-Rahmenschema und den AMF-Vorgaben. Dazu gehören beispielsweise Branchenzugehörigkeit, Entscheiderstatus und berufliche Position. Darüber hinaus ermittelt eine WebStA -Analyse Quantität und Qualität der Nutzung einer Website.

In Zusammenarbeit mit Springer Automotive Media wurde jetzt eine Analyse mit diesem Forschungstool für autohaus.de durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass nahezu die Hälfte der Nutzer von autohaus.de auch Abonnenten des Printtitels AUTOHAUS sind.  Das bedeutet: Der hohe Anteil derjenigen, die sowohl die Fachzeitschrift als auch das Online-Portal nutzen, widerlegt das häufige angeführte Argument einer Kannibalisierung – das Onlineangebot ersetzt nach den vorliegenden Ergebnissen nicht die Fachzeitschrift. Zugleich zeigt der in etwa gleich hohe Anteil der Online-Exklusiv-Nutzer das große Potenzial von Online, das auf diese Weise den Wirkungskreis des Gesamtangebots noch deutlich ausweiten kann. „Neben der Bestätigung, dass Print lebt, unterstützt uns dieses erfreuliche Ergebnis natürlich in unserem Bestreben für crossmediale Angebote und Vermarktungsansätze“, freut sich Wiebke Nordemann, Leiterin Produktmanagement e-business bei Springer.
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NEU: Umfassender Markenrelaunch von PROCESS bietet ein attraktives und crossmediales Werbeumfeld für Chemie, Pharma und Verfahrenstechnik

relaunchprocessPünktlich zum Start des neuen Jahrezehnts präsentiert sich die Fachzeitschrift PROCESS in der ersten Ausgabe 2010 im neuen Gewand. Der umfassende Relaunch beinhaltet ein frischeres Design, modernes Layout und ein Logo, das den Claim der Zeitschrift widerspiegelt: „PROCESS bringt es auf den Punkt“. Die unangefochtene Nummer 1 unter den Fachmedien des Segments der Chemietechnologie treibt die moderne Vermittlung von Fachinformationen voran: in Print, Online und Event.

Doch nicht nur das Aussehen hat sich gewandelt, auch inhaltlich gibt es zahlreiche Veränderungen. Mit dem Ziel, den Lesern noch mehr Nutzwert und Fakten bieten zu können, hat man sich von einigen alten Elementen getrennt und im Gegenzug viele neue geschaffen.

Hierzu zählen unter anderem der PROCESS-Plus-Kasten, der den Lesern cossmediale Inhalte aus den Bereichen Online, Event und Service bietet, sowie die Rubrik „Markt und Management“ mit News aus aller Welt und das „Thema des Monats“, welches ein von den Redakteuren exklusiv recherchiertes und aufbereitetes Highlight-Thema darstellt.

-> Weitere Einzelheiten zu den zahlreichen Neuerungen erklärt ein interaktives E-Paper

„PROCESS bleibt seiner Innovatoren-Rolle treu und gibt die Richtung im Wettbewerb vor: crossmedial, international, meinungsstark bringen wir auch zukünftig alle wichtigen Informationen für unsere Zielgruppen auf den Punkt“, betont Gerd Kielburger, Chefredakteur von PROCESS: “Damit treiben wir konsequent die Transformation und Medienkonvergenz unseres Fachmediums voran.

Neben dem Relaunch der Printausgabe von PROCESS wurde das neue Design auch für das Business Effizienz Portal www.process.de übernommen. Auch die Titel PROCESS worldwide und PharmaTEC werden die Relaunch-Elemente übernehmen. Weiterlesen

Tanja Pfisterer zur Vermarktung und Zukunft von Fachverlagen – wer in Zukunft die Adresse hat wird das Geschäft machen

pfisterer_box_webtvWebcast von der MediaBudget: Viele Fachverlage haben sich bisher als reiner Content-Lieferant verstanden bzw. sehen das auch für die Zukunft so.  “Das Thema Content wird in Zukunft nicht mehr diese Rolle spielen. Gerade für Fachverlage. Content wird von jedem ins Netz gestellt werden… Und in 2030 wird es egal sein, ob es ein Fachverlag ins Netz stellt oder eine Privatperson…”, so Tanja Pfisterer, Gesamtanzeigenleitung Key Account Management & Online bei GWV Fachverlage | Springer. Der User wird in Zukunft seine individuell konfigurierten Fachinformationen über ein digitales Endgerät seiner Wahl (Smartphones wie iPhone & Co, Amazon Kindle, Laptop, etc.) beziehen. Welche Rolle Fachverlage dann noch spielen werden, mit welcher Vermarktungsstrategie in Zukunft wie Geld verdient wird und welche Chancen Fachverlage im Gegensatz zu den Publikumszeitschriften haben, dazu Frau Pfisterer im Gespräch mit Bernd Pitz: “Der der die Adresse hat wird in Zukunft auch das Geschäft machen.” Des weiteren geht es um den Preisverfall bei Werbeformaten im B2C und welche Auswirkungen das für die Pricing-Modelle im B2B hat.
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Fachmedien setzen auf Bewegtbild und Bewegtbildwerbung

bewegtbildfachmedienNach einer aktuellen Erhebung bietet bereits die Hälfte der führende Fachmedien in Deutschland Videos auf ihren Seiten an. Die infotainweb AG aus Unterföhring bei München analysierte Anfang Mai 30 führende Online-Fachmedien aus elf Branchen mit insgesamt über 10 Mio. Visits und über 36 Mio. Page Impressions (IVW März/2009). Dabei stellen mehr als zwei Drittel der Fachmedien (73 Prozent), die schon bewegte Bilder integriert haben, 20 und mehr Clips zum Abruf zur Verfügung. Die häufigsten Videoformate sind Berichte von Messen und Veranstaltungen sowie redaktionelle Beiträge (73 und 67 Prozent); gefolgt von Interviews, die etwa die Hälfte aller untersuchten Websites bereits anbietet. Kaum zu sehen sind Studio-Produktionen. Sie spielen – wohl aus Kostengründen – derzeit noch kaum eine Rolle bei vielen Fachverlagen. Eigene Webcast-Studios wurden bisher nur von einem kleinen Teil der Fachverlage eingerichtet. (Linktipp: Uwe Dietrich zu Entwicklungen von Bewegtbild im Internet)

Allerdings gehen viele Verlage mit ihren bewegten Bildern noch wenig konsequent und strategisch um. Nur jedes zweite der untersuchten Online-Fachmedien (47 Prozent) kündigt Videoinhalte auf seiner Startseite an. Und nur eine von 30 untersuchten Seiten hatte dort einen Videoplayer integriert. Auch das Verwenden von Logos oder grafisch ansprechende aufbereiteten Namenseinblendungen gehören noch nicht automatisch zum Produktionsstandard.

37 Prozent bieten bereits Bewegtbildwerbung an
Erstaunlich weit sind die Verlage, wenn es um Angebote für Bewegtbildwerbung geht: Weiterlesen