Social Media Forum – Erfolgsfaktoren für funktionierende Communities


Vom 22.-24. März 2010 fand in Hamburg zum sechsten Mal das Social Media Forum statt. An den insgesamt drei Veranstaltungstagen tauschten sich die Teilnehmer über aktuelle Trends im Internet und Erfahrungen im Bereich Social Media aus. Neu war der Veranstaltungsaufbau, da in diesem Jahr den einzelnen Tagen die Themenschwerpunkte „Radio“, „Print“ und „Fachmedien“ zugeordnet wurden, um so inhaltlich noch tiefer in die Diskussion einsteigen zu können.

„We do not create communities. We merely provide services for communities that already exist.” Dieser Ausspruch prägte den Vortrag von Referent Adam Tinworth über die Social Media Aktivitäten bei Reed Business Information und erteilte somit manchem Medienmanager einen Dämpfer. Dennoch soll dies nicht heißen, dass Social Media Marketing keinen Erfolg haben kann. Wichtig ist sich vor Augen zu führen, dass das eigene Angebot auch einen Mehrwert für den User bieten muss. Ein wichtiger Punkt für eine funktionierende Community, so kristallisierte sich insgesamt heraus, sind engagierte und aktzeptierte Moderatoren.

Am dritten Tag wurde sowohl in den Erfahrungsberichten der Referenten aus der Praxis, als auch in den Diskussionen in kleinen Gruppen zu speziellen Themen deutlich, dass man in den Fachmedienhäusern noch immer recht vorsichtig mit dem Thema Social Media agiert. Für die Zukunft gilt es, darin waren sich Referenten und Teilnehmer einig, funktionierende Geschäftsmodelle zu entwickeln, um dauerhaft die Investitionen in Social Media monetarisieren zu können.

Wie das Social Media Forum in diesem Jahr gelaufen ist und welche Themen besonders gut ankamen, dazu Veranstalter Thomas Koch im Gespräch mit Dr. Guther Schunk: Weiterlesen

Thomas Koch zum Social Media Forum und Erfolgsfaktoren für funktionierende Communities

koch_webtvWebcast vom Social Media Forum: Auf der Veranstaltung in Hamburg wurden die Veränderungen in einer vom Web 2.0 beeinflussten Medienlandschaft diskutiert. Im Mittelpunkt der Diskussion standen dabei die Anwendungen von Community-Strategien in Medienunternehmen. Im Gespräch mit Dr. Gunther Schunk stellt Veranstalter Thomas Koch die Trends der Veranstaltung vor und geht auf die Erfolgsfaktoren für funktionierende Communities ein. Was Social Media für B2B Unternehmen bedeutet, welchen Stellenwert Communities im B2B haben und was die bevorzugte Social-Media-Plattform von Thomas Koch ist, dazu mehr in diesem Interview. Weiterlesen

Die Ich-Sender – Das Social Media-Prinzip

Die Ich-SenderAuf 156 Seiten führt Autor Wolfgang Hünnekens seine Leser in die Welt von Twitter, Xing, Facebook & Co. ein. Anhand vieler Praxisbeispiele zeigt er sowohl die Möglichkeiten, als auch die Tücken dieser neuen Kommunikationsform auf.

In der kurzen Einführung lernen die Leser Max, seines Zeichens Marketing-Mann der alten Schule, agierend nach den 3K: konservativ, klassisch, kostenscheu, kennen. Anhand seiner Fehler und Probleme zeigt Künnekens auf was passieren kann, wenn man sich gänzlich vor neuen Kommunikationsformen verschließt. So soll wohl auch der letzte Skeptiker von der Notwendigkeit einer Präsenz im Bereich Social Media überzeugt werden.

Im zweiten Kapitel des Buches treten dann die Sozialen Netzwerke in den Vordergrund. Neben einer Beschreibung der Möglichkeiten dieser Angebote, bietet der Autor dem Leser auch viele praxisrelevante Tipps und Tricks, um auf der Social Media Bühne bestehen zu können. Das dritte Kapitel bietet Einblicke in die Blogger-Szene und den Bereich des viralen Marketings. Abschließend stehen im vierten und letzten Kapitel die Möglichkeiten der Erfolgskontrolle der Social Media-Aktivitäten im Fokus.

Zusammengefasst liefert das Buch ein solides Grundgerüst für einen erfolgreichen Einstieg im Bereich Social Media. Und auch wer bereits erste Erfahrungen gesammelt hat, bekommt neue und hilfreiche Tipps mit auf den Weg. Ein Manko: Die gewählten Beispiele sind zwar auf B2B übertragbar, jedoch nahe zu gänzlich aus dem B2C-Bereich.

Wertung:

B2B-Affinität: ++
Info-Wert: ++++
Neuigkeitswert: +++
Praxisbezug: +++++
Gliederung: ++++
Verständlichkeit: +++++
Lesefreude: ++++

Die Ich-Sender -  Das Social Media Prinzip
Twitter, Facebook & Communities erfolgreich einsetzen

von Wolfgang Hünnekens
Broschiert: 156 Seiten
Verlag: Business Village; 1. Auflage Göttingen 2009
Sprache: Deutsch
ISBN 978-3-86980-005-9

-> das Buch bei Amazon

Bisherige Buchbesprechungen finden Sie in unserer Kategorie “Ausgelesen” mit den bewährten B2B-Bewertungskriterien.

Weiterführende Links:

  • Aufzeichnung des Webinars: Social Media – auf welchen Plattformen muss ich präsent sein ohne mich zu verzetteln? Zum Webinar
  • B2B vs. B2C: Wofür sich Social Media eignet? Zum Artikel
  • No Blog – deutsche IT-Unternehmen verweigern sich dem Web 2.0 Zum Artikel
  • Der Twitter-Faktor. Kommunikation auf den Punkt gebracht. Zum Artikel

[tags]B2b,OnlineMarketing,Internetmarketing,Social Media,Communities,twitter,Facebook,Ich-Sender,Wolfgang Hünnekens,media-TREFF.de[/tags]

Prof. Harald Eichsteller zum verantwortungsvollen Umgang mit Social Media im Business und Studium

eichsteller_webtvWebcast von der dmexco: Mitarbeiter von Unternehmen, aber auch die Studenten der Hochschule für Medien (HdM) im Studiengang von Prof. Harald Eichsteller twittern, facebooken, bloggen, kommentieren und stellen Bilder und Videos ins Netz. Wie verantwortungsvoll mit diesen neuen mächtigen Kommunikationsmitteln umgegangen wird, welche Trends sich abzeichnen und wie mit Social Media Guidelines und einem Monitoring die Kommunikation im Netz ein Stück weit mitbestimmt werden kann, dazu Eichsteller im Gespräch mit Wolfram A. Zabel. Prof. Harald Eichsteller zur Bedeutung des digitalen Marketings für B2B-Unternehmen: “….immer wichtiger… in der Brücke mit dem Direktkontakt…”

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Community Management und Engagement Marketing: Wie lassen sich Aktivitäten und Kampagnen im Social Web erfolgreich gestalten?

cm20s_event_media-treffdeDas Social Web wird langsam massenkompatibel – immer mehr Menschen nehmen weltweit an der Kommunikation und sozialen Interaktion über Blogs, Microblogs, Wikis, Social Networks und anderen Web 2.0 Diensten teil. Ob als Kern der Geschäftsaktivität oder im Rahmen von kommunikativen bzw. marktgerichteten Maßnahmen findet das Social Web nun auch Einzug in die unternehmerischen Aktivitäten, was einmal mehr die Diskussion zu den Herausforderungen und Erfolgsfaktoren aufwirft.

Als zentrale Zielgröße für die Messung des Erfolges gilt dabei das realisierte “Engagement” der adressierten Interessensgruppen. “Engagement” ist dabei als eine über das “emotionale Involvement” hinausgehende Anteilnahme zu verstehen, die im besten Fall in einer aktiven Partizipation und Interaktion mit dem Unternehmen bzw. Anbieter resultiert. Communitys und Social Networks sind dabei wichtige Kernelemente für diese Engagement-Konzepte.

Ralf Zosel zu twittertenden Juristen im Internet

zosel_box_webtvWebcast von der Internet World: Ein Großteil der Juristen hat grundsätzlich ein Faible für Öffentlichkeit, auch im Internet. Wie diese Zielgruppe die Funktionalitäten des Web 2.0 nutzt, sich dort präsentiert und kommuniziert, dazu Ralf Zosel – Community Manager von der beck-community.de, Verlag C. H. Beck – im Gespräch mit Michael Schubert. In dieser Community treffen sich Juristen, Steuerberater, Wirtschaftprüfer und weitere Berufsgruppen zum fachlichen Austausch, knüpfen Kontakte, schließen sich in Gruppen zusammen und legen ein Profil ihrer Kanzlei an. Zosel zeigt auf, wie eine solche Community zu allen Facetten des Rechts funktioniert, wie die Community und der beck-blog bei den angesprochenen Berufsgruppen angenommen wird, was dort passiert und was die größten Herausforderungen bei diesem Projekt waren und sind. Ein Trend bei Juristen ist aktuell Twitter. Twittertende Juristen sind keine Seltenheit mehr und Ralf Zosel twittert selbstverständlich selber auch: http://twitter.com/RalfZosel
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Warum Personal Branding wichtig ist, der Personal Web Manager notwendig für Unternehmen ist, das alles (fast) nichts kostet – nur Ihre Zeit

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Gestern habe ich mit Herrn Martin Meyer-Gossner telefoniert, um das kommende Webinar “Lead Generierung – Wie generiert man schmackhaftes Essen für die Salesmannschaft?” (findet hier bei media-TREFF.de statt, am 23. Juli 2008, 15 Uhr, mehr Infos in Kürze) zu besprechen. Dabei kamen wir auf das Thema Personal Branding und Produktivität im Mitmach-Netz (Web 2.0), den vielen Social-Media-Aktivitäten (Blogs, Twitter, Communities,  etc.) die (Arbeits-)Zeit in Anspruch nehmen und dazu was für das eigene Unternehmen dabei rum kommt. Mit diesem Sachverhalt hat sich Herr Meyer-Gossner schon eine Weile beschäftigt und beschreibt es sehr aufschlussreich in einigen Beiträgen auf seinem Blog, die ich hier als Fundstücke gerne aufgreife:

[...] Firmen investieren Milliarden in Branding, um den USP, den Wiedererkennungswert und die Einzigartigkeit von Produkten und Services beim Konsumenten zu stärken. Der ‘Social Median’ wird sich zukünftig als Marke begreifen lernen und da ist die Notwendigkeit nicht fern, sich selbst aktiv in Position zu bringen. Er/Sie investiert zukünftig eben Zeit, in Profile auf Social Networks, ein eigenes Blog, einen ‘Micro-Blogging-Stream’, oder wo es auch immer Sinn macht. Das alles kostet zwar fast kein Geld, aber Zeit – die wertvollste Resource unseres Jahrhunderts. Dementsprechend wird der von mir propagierte Personal Web Manager zukünftig von großer Bedeutung für engagierte Manager 2.0 oder 3.0 werden [...]
-> zum Beitrag auf thestrategyweb

[...] Vernetze strategisch: Qualität der Kontakte in Business-Netzwerken geht vor Quantität – es geht nicht darum, mit ‘Hinz und Kunz’ vernetzt zu sein, sondern mit Vordenkern, Meinungsführern, Querdenkern, Mitdenkern und natürlich (verantwortlichen) Kollegen. Nicht jedes Social Network adressiert denselben Typus an Leuten [...]
-> zum Beitrag auf thestrategyweb

[...] Wie kann man dem Phänomen Web 2.0 als erfolgreicher Businessmensch begegnen? Eine Lösung ergab sich vor kurzem nach einer langen Diskussionsnacht in einem Kreis lösungsorientierter Manager. Man erinnerte sich an die eigene Universitätslaufbahn. Da sah man die fleißigen Bienchen der ‚Professoren-Follower‘, auch ‚HiWi‘ genannt, extrem motiviert herumspringen. Die jungen ehrgeizigen Menschen, die letztendlich ein Zwitterleben (nicht Twitterleben!) zwischen Verwalter, Aggregator und Multiplikator innehatten. Da lag die Lösung nahe – es muß ein neuer Berufsstand her! Die Idee des Personal Web Manager und der Personal Web Assistant nahm Gestalt an [...]
-> zum Beitrag auf thestrategyweb

Wie halten Sie es mit dem Personal Branding im Mitmach-Netz und der Notwendigkeit eines Personal Web Managers (oder wie immer eine solche Position heißen sollte). Wieviel Zeit wenden Sie im Web 2.0 auf und was kommt für Sie dabei rum? Der Autor Martin Meyer-Gossner freut sich über einen Einstieg in eine solche Diskussion. Hier oder auf seinem Blog…
[tags]Fundstück,Personal Branding,Personal Web Manager,(Blogs, Twitter,Web 2.0,Mitmach-Netz,Online,Communities,Community,Social Network,Vordenkern, Meinungsführern, Querdenkern, Mitdenkern,USP,The Strategy Web,Martin Meyer-Gossner,media-TREFF.de,Christian Schmitt,160309,130409[/tags]

Steve Semelsberger zu Social Media & Verlage – Integration von Anwendungen wie Kommentare, Blogs, Foren und Gruppen

semelsberger_box_webtvWebcast vom Digital Innovators’ Summit: Die Software des US-Dienstleisters Pluck gilt als umfassendste Social-Media-Plattform. Sie unterstützt mehr als 350 Unternehmen – darunter Fox, Yahoo, Condé Nast – bei der Integration von Anwendungen wie Kommentare, Blogs, Foren und Gruppen. Im Gespräch mit Raoul Fischer stellt Steve Semelsberger, Senior Vice President & General Manager von Pluck,  den Lösungsansatz von Pluck vor und zeigt auf wie einfach Social Media in Verlags-Websites integriert werden kann. Zudem ist es ein möglicher Ansatz, digitale Inhalte zu monetarisieren.  -> Impressionen vom Digital Innovator´s Summit
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Dr. Jochen Gutbrod zum Stand der Internetinvestitionen von Holtzbrinck

gutbrod_box_webtv Webcast vom Digital Innovator´s Summit: Dr. Jochen Gutbrod, Stellvertretender Vorsitzender der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, spricht mit Bernd Pitz über bisher getätigte Investitionen in Internetprojekte von Holtzbrinck, deren Monetarisierungsstand und -potential, sowie über die Chancen des Mobilen Internets:  Communities (studiVZ, meinVZ, etc.), Dating (Parship), Marktplätze (Aus und Vorbei: versum.de), Mobile (meinestadt.de), etc.  -> Impressionen vom Digital Innovator´s Summit
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