
Die meisten Konsumenten nutzen mittlerweile eine Vielzahl unterschiedlicher Medien. Wo der Zugriff auf die klassischen Medien, Print, Radio und TV immer weiter abnimmt, wird das Internet immer stärker zum zentralen Medium einer ganzen Generation. Einen Brückenschlag zwischen den einzelnen medialen Ebenen erreicht der Werbungtreibende durch crossmediale Kampagnen.
Bei der crossmedialen Marketing-Strategie geht es darum, dem Kunden mehrere Medien anzubieten, um die Werbebotschaft zu empfangen oder sich interaktiv mit dem dazugehörigen Produkt zu beschäftigen und zu identifizieren. Als Ergänzung zum klassischen Kommunikationsmix werden insbesondere die digitalen Medien eingesetzt. Die Werbeträger werden untereinander vernetzt, um ihre spezifischen Stärken optimal zu nutzen. Dabei wird eine einheitliche Werbelinie (CD/CI) genutzt, um einen hohen Wiedererkennungswert zu erzielen.
Mittlerweile verschmelzen Internettechniken zunehmend mit klassischen Printwerbemitteln, so dass bei crossmedialen Kampagnen eine Produktseite nicht mehr zwangsläufig zum interaktiven Part werden muss. Viele crossmediale Kampagnen setzen auf die Kraft viraler Werbung. Das bedeutet, dass beispielsweise ein Video-Clip den Ausgangspunkt einer Kampagne bildet. Die Nutzer leiten diesen Clip an Freunde und Bekannte weiter, sodass eine enorme Reichweite erzielt wird. Gleichzeitg wird dieser Clip im TV als Spot gezeigt und auf die Landingpage dieses Clips verwiesen. Zudem werden die Nutzer durch klassische Plakatwerbung zum Download des Clips animiert. Eine Verlängerung dieser Kampagne beispielsweise in mobile Kanäle oder in das Social Web sind weitere Alternativen. Und durch die zunehmende Konvergenz zwischen Digital- und Printmedien werden die einzelnen Werbekanäle noch stärker als bisher miteinander vernetzt und kombiniert.
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