Exzellenzinitiative “Responsible Corporate Competitiveness” – Ursachen und Konsequenzen aus der Finanzmarktkrise

finanzmarktkriseunisg.jpgResponsible Corporate Competitiveness” ist eine 2008 gegründete Exzellenzinitiative der Universität St.Gallen. An ihr beteiligen sich rund 30 Professor(Innen) und Wissenschaftler(Innen) aus verschiedenen Disziplinen und Instituten. Inhaltlich stehen die Herausforderungen einer verantwortungsvollen Führung und Strategie von Unternehmen im Fokus.

Konkret stellt sich die Frage nach organisationalen und individuellen Fähigkeiten, die für die Bewältigung von zentralen Spannungsfeldern in diversifizierten Unternehmen erforderlich sind. Wie kann durch die Gruppenebene nachhaltig ein Mehrwert für die einzelnen Geschäfte generiert werden, den diese alleinstehend nicht realisieren können? Zu diesem Zweck werden ausgewählte Themen in Form von Forschungsprojekten, Workshops, Fallstudien, Konferenzen etc. untersucht. Erkenntnisse werden an Wissenschaft, Führungskräfte, Studierende, Medien und die allgemeine Öffentlichkeit weitergegeben. Ziel der Exzellenzinitiative ist es zu einem der führenden Zentren für Corporate Management in Europa zu werden.

Aktueller Hintergrund: Das Ausmass der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise stellt auch die Wissenschaft vor neue Herausforderungen. Nun nehmen erstmals 15 Professorinnen und Professoren der Universität St.Gallen (HSG) in einer gemeinsamen Publikation Stellung. Unter dem Titel “Konsequenzen aus der Finanzmarktkrise – Perspektiven der HSG” analysieren sie deren Ursachen und Konsequenzen. Die Publikation liefert neue Lösungsansätze im Sinne einer verantwortungsvollen Unternehmensführung. Weiterlesen

Studie: CSR im Mittelstand –
oftmals einfach nur alter Wein in neue Schläuchen

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Im deutschen Mittelstand hat die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung einen großen Stellenwert, doch das von den Unternehmen eingesetzte Geld wird nahezu ungeplant ausgegeben: Nur in 15 Prozent aller mittelständischen Unternehmen sind Projekte zur Corporate Social Responsibility – kurz CSR – Teil der strategischen Planung.

Zu diesem Ergebnis kommt die TrendScan Wirtschaft Studie 2009 der Bonner Kommunikationsagentur Bonne Nouvelle und TÜV Rheinland Impuls zum Thema “Vom guten Geschäft mit dem schlechten Gewissen – CSR im deutschen Mittelstand”, für die von der Universität Bonn bundesweit 503 mittelständische Unternehmen befragt wurden.

“Es kommt entscheidend darauf an, soziale Projekte und gesellschaftliche Aktivitäten strategisch klug in die Wertschöpfungskette zu integrieren. Aber genau das findet nicht statt, obwohl dieses Engagement maßgeblich zum Aufbau und Ausbau unternehmerischer Handlungsspielräume beitragen kann”, so Dr. Stefan Poppelreuter, Projektverantwortlicher der für die Analyse der Ergebnisse verantwortlichen Managementberatung TÜV Rheinland Impuls. Weiterlesen

Was tun Deutsche Unternehmen im Ausland unter dem Stichwort CSR?

csrworldwide.jpgWelche Bedingungen finden sie vor? Auf welchen Feldern sollte man sich engagieren? Wer macht was? Auskunft über das gesellschaftliche Engagement deutscher Firmen im Ausland und dieser Fragen gibt eine neue, von Bertelsmann Stiftung und Auswärtigem Amt initiierte Internetplattform unter dem Namen csr-weltweit.

Diese enthält 24 Länderprofile wichtiger Exportmärkte aber auch von Entwicklungs- und Schwellen­ländern, sowie rund 40 Fallstudien deutscher Unternehmen.

Die Profile machen deutlich, welchen Stellenwert Corporate Social Responsibility im jeweiligen Land in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik hat, welche Themen für ein Engagement in Frage kommen und wer mögliche Kooperationspartner vor Ort sind. Einige Fallstudien beschreiben, wie die Sicherung fairer Arbeitsbedingungen in vietnamesischen Werksniederlassungen gelang, wie Schulen in Moldawien gefördert oder Gesundheitszentren in Südafrika aufgebaut wurden. Weiterlesen

Michael Schubert zum Trendthema 2008:
Corporate Social Responsibilty (CSR)

Webcast von den 46. Würzburger WerbeFachgesprächen: Die Diagnose aller sechs Keynote-Speaker war eindeutig! Die Wertewelt hat sich verändert und das hat auch Auswirkungen auf das gesellschaftliche und soziale Engagement von Unternehmen. Besonders auffällig: Der starke Trend zur Individualisierung ist out, ein Sättigungsgrad ist erreicht. Und genauso wie sich Privat- und Berufsleben stärker verzahnen, so überlagern sich auch die entsprechenden Werte. Im Interview mit Wolfram A. Zabel spricht Michael Schubert über Corporate Social Responsibilty (CSR) und zeigt auf, wie das Trendthema 2008 in Unternehmen einzuordnen ist und zeigt die Treiber dafür auf.

Link: sevenload.com

Weitere Interviews mit Experten aus der Marketing und Media-Welt finden Sie in der Kategorie “Im Gespräch
[tags]Verantwortung, CSR, Nachhaltigkeit, media-TREFF.de, Wolfram A. Zabel, Michael Schubert, Christian Schmitt, Corporate Social Responsibility, Würzburger, Würzburg AG, Standortförderung, Trendthema,,Christian Schmitt[/tags]

Unternehmen nutzen Corporate Volunteering Maßnahmen kaum im Recruitment

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Unter Corporate Volunteering (CV) versteht man das freiwillige gemeinnützige Engagement von Mitarbeitern, welches von den Unternehmen unterstützt und gefördert wird. Dabei werden diese Aktivitäten zunehmend in bereits existierende soziale Engagements der Unternehmen integriert und mit den Unternehmenszielen und -strategien verknüpft.

Viele deutsche Firmen engagieren sich im Corporate Volunteering und fördern freiwillige gemeinnützige Aktivitäten ihrer Mitarbeiter – doch nur wenige nutzen das Potenzial dieser Maßnahmen für die Personalgewinnung. Das ist das Ergebnis einer Gemeinschaftsstudie der Humboldt-Universität zu Berlin, der CSR-Beratungsagentur Scholz & Friends Reputation und der Financial Times Deutschland, die gerade veröffentlicht wurde. Weiterlesen

Astrid Frohloff zu Corporate Social Responsibility und Bewegtbild im Internet

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Webcast von den 46. Würzburger WerbeFachgesprächen: Die Journalistin und Fernsehmoderatorin Astrid Frohloff moderierte in diesem Jahr die Würzburger WerbeFachgespräche. Im Gespräch mit media-TREFF äußert sie sich zum Kongressthema Corporate Social Responsibility (CSR). Marketingexperten müssten vor allem das Thema Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit auf ihre Agenda setzen; CSR tauge nicht als Feigenblatt.

Daraus leitet Frohloff auch drei Grundregeln ab, um CSR als sinnvolles Instrument in der Unternehmenskultur zu verankern. Erstens müsse CSR als ernsthaftes Anliegen betrieben werden, denn dies sei zweitens die Voraussetzung dafür, dass die Aktivitäten authentisch in der Öffentlichkeit wahrgenommen würden. Und somit drittens die Voraussetzung, um mit seiner Botschaft in den Medien transportiert zu werden.

Welche Bedeutung Astrid Frohloff dem Bewegtbild im Internet beimisst, und ob dies eine Gefahr für das etablierte Fernsehen darstellt, erfahren Sie in diesem Webcast.
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compamedia und wbpr: Erster Leitfaden zum Employer Branding für den Mittelstand

employer-branding.gifEmployer Branding (dt. Arbeitgebermarkenbildung) ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem Marketing insbesondere der Markenbildung angewandt werden, um ein Unternehmen insgesamt als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv abzuheben (positionieren). Das Ergebnis ist die Arbeitgebermarke (eng. Employer Brand), also die vom Unternehmen gezielt gestaltete Art und Weise wie ein Unternehmen im Arbeitsmarkt als Arbeitgeber wahrgenommen wird. Insofern unterscheidet sich die Arbeitgebermarke vom Arbeitgeberimage, das eher historisch und primär durch Medieneinflüsse entstanden ist.

Das Ziel von Employer Branding besteht im Wesentlichen darin, aufgrund der erhofften Marketingwirkung die Effizienz und Wirksamkeit der Personalrekrutierung als auch die Qualität der Bewerber dauerhaft zu steigern.
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Diplomarbeit: Gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens zahlt sich aus – ist aber von der Markenbekanntheit abhängig

Die Bedeutung einer Marke ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für ein Unternehmen. Wie die Verbraucher eine Marke wahrnehmen, wenn das Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernimmt, hat eine Untersuchung am Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ermittelt. Die Diplomarbeit zeigt den Einfluss von gesellschaftlicher Verantwortung auf die Markenwahrnehmung.

“Verschiedene Unternehmensskandale, wie zum Beispiel um Kinderarbeit bei Nike, haben die Konsumenten für das Thema sensibilisiert” erklärt Prof. Dr. Axel Mattenklott von der Abteilung Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie am Psychologischen Institut. “Wir konnten nun feststellen, dass sich auf der anderen Seite verantwortliches und nachhaltiges Verhalten von Unternehmen positiv auf die Wahrnehmung einer Marke auswirkt. Weiterlesen

Dr. Thomas Kaiser zu Corporate Social Responsibility (CSR) bei Siemens – Glaubwürdigkeit durch Professionalität

kaiser_box_webtvWebcast von den 46. Würzburger WerbeFachgesprächen: Verantwortliche oder zumindest verantwortungsbewusste Unternehmensführung erfährt in der gegenwärtigen Diskussion einen deutlichen Aufschwung – allerdings im Rahmen eines “Paradigma des Misstrauens”. Akzeptiert man dann noch die treffende Aussage der Investorenlegende Warren Buffet, dass man über Jahre hinweg aufgebautes Vertrauen innerhalb von wenigen Momenten zerstören kann, erkennt man die derzeit alles überragende Risikoperspektive. Daraus leiten sich vielfältige Fragen für den richtigen Weg einer glaubwürdigen Nachhaltigkeitsstrategie und deren Umsetzung ab. Nicht alle lassen sich in jedem Fall schlüssig beantworten aber auf jeden Fall ergibt sich ein spannender Brennpunkt in der Frage, ob nachhaltiges bzw. verantwortliches Management die entsprechende kommunikative Begleitung nach sich zieht, oder ob umgekehrt sogar kommunikative Anforderungen des sog. Reputationsmanagements eine steuernde Wirkung haben können und sollen. In diesem Sinne gab Dr. Kaiser in seinem Vortrag auf den Würzburger WerbeFachgesprächen Antworten zu Professionalitätsfragen. Im Gespräch mit Christian Schmitt zeigt Dr. Kaiser die CSR-Aktivitäten und die Bedeutung von CSR bei Siemens auf. Auch zu dem Thema (Anti-)Korruption bei Siemens, die dadurch verloren gegangene Glaubwürdigkeit und Wege raus aus der Glaubwürdigkeitskrise sind Teil dieses Interviews.
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Prof. Dr. Klaus Schönbach zur Rolle der traditionellen Medien im Marketingmix von Unternehmen im Jahr 2012

schonbach_box_webtvWebcast von den 46. Würzburger WerbeFachgesprächen: Professor Dr. Klaus Schönbach ging in seinem Vortrag der Fragestellung nach, ob und inwieweit Medien verzichtbar sind und zeigte den Teilnehmern auf wie wir auf die Informationsflut, die neuen Angebote und Optionen reagieren und welche Erkenntnisse Medien und Kommunikationsverantwortliche davon ableiten können. Im Gespräch mit Christian Schmitt geht Schönbach auf die zukünftigen Rolle der traditionellen Medien und den Marketingmix der Zukunft von Unternehmen ein. Des weiteren spricht Prof. Dr. Schönbach über “die zuverlässige Überraschung in der B2B-Kommunikation” , Qualitätsjournalismus und über die Bedeutung von Corporate Social Responsibility (CSR) in Unternehmen, Universitäten und Hochschulen.
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