Stifterverband: Fachkräftemangel bedroht Innovationskraft Deutschlands

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Ersatzraten Ingenieure im internationalen Vergleich: In Deutschland kommt auf einen Ingenieur über 55 Jahre nicht einmal ein Junger unter 35 Jahre. In fast allen Industrieländern ist das Verhältnis mindestens zwei Junge auf einen Älteren (Quelle: OECD, Bildung auf einen Blick, 2008)

In Tuttlingen werden schon Ingenieurstudenten mit einem garantierten Arbeitsplatz an die Hochschule gelockt, in Nordbayern haben sich führenden Automobilzulieferer zum Projekt “Automotive Supplier Industry-in Bayern ganz oben” zusammengeschlossen, um bei Studenten und Absolventen “die Vorteile dieser wachstumsstarken und innovativen Branche” zu präsentieren. Trotz Wirtschaftskrise herrscht Fachkräftemangel vor allem bei technischen und naturwissenschaftlichen Berufen wie Ingenieure und Informatiker – und der wird noch schlimmer, sorgt sich der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft : “Die Fachkräftelücke in Deutschland bedroht den Wirtschaftsaufschwung”

Neue Strategien für mehr MINT-Absolventen (in den Fächern Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften) sind laut einer aktuellen Studie des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft dringend notwendig, um die kommende Nachwuchslücke bei den Fachkräften in den Technik und Naturwissenschaften zu schließen. “In Deutschland gehen jedes Jahr deutlich mehr Ingenieure in Rente, als neu in den Beruf einsteigen, und die Schere wird mit jedem Jahr größer”, so der Befund der Studie .

Auffällig für die Autoren: Deutschland liege mit diesem Trend weiter am Schluss der Rangliste aller OECD-Länder. Das sei besonders deshalb dramatisch, weil Weiterlesen

Bauer Media Akademie: Print steht dank moderner Technik vor Renaissance

“Print Plus” nennt die “Bauer Media Akademie” des Hamburger Heinrich Bauer Verlages im jetzt vorgestellten “MedienTrendreport Best of 2008/2009″ neue Zukunftschancen von Print: “Durch moderne Papierdruckverfahren tun sich ungeahnte Möglichkeiten auf. Batterien, Elektronikbauteile im Kleinstformat und intelligente Barcodes lassen sich heute auf Papier und anderen Oberflächen ausdrucken und leiten eine Renaissance für das klassische Medium ein”, so die Pressemitteilung zum Trendreport.

Bauer nennt in seinem Report dazu drei sogenannte Micro-Trends:

1. “Batterien aus dem Drucker” der israelischen Firma Power Paper. Das Unternehmen hat eine neuartige Batterie entwickelt, die auf Papier gedruckt werden kann. Diese Stromquelle ist nur einen halben Millimeter dick und hat eine Spannung von 1,5 Volt mit einem Energieinhalt von 20 Milliampere-Stunden.

2. “Aufdruckbare Elektronik”: Kovio hat den weltweit ersten druckbaren Silizium-Transistor vorgestellt. Er ermöglicht die Integration druckbarer Elektronik in Alltagsgegenstände. Dabei wird eine Spezialtinte mit winzigen Metallpartikeln auf ein Plastiksubstrat gedruckt und anschließend erhitzt.

3. “Display auf Papier drucken”: Die schwedische Firma Acreo hat ein Verfahren entwickelt, um Displays direkt auf Papier zu drucken. Möglich ist eine ansprechende Bedruckung von Verpackungen mit Displays. Auch “ein Durchbruch des E-Reading im Zeitschriftenbereich ist möglich, da Printerzeugnisse mit lebendigen Displays einen Mehrwert gegenüber herkömmlichen Zeitungen bieten”, schreibt Bauer in seinem Trendreport.

“Vielleicht sind gerade rezessive Zeiten Zeiten, die besonders zu neuen und kreativen Lösungen anregen. Tatsache ist: Bei Medien-Innovationen findet aktuell keine Rezession statt! So gibt es bei digitalen Medien spannende Weiterentwicklungen. Aber auch die klassischen Medien TV und Print sind mit neuen, teils spektakulären Ideen am Markt. Kurz: Die Medienwelt bleibt spannend!”, so Dr. Adrian Weser, Leiter der Bauer Media Akademie zum Trendreport

Die Bauer Media Akademie veröffentlicht in Kooperation mit dem Hamburger Institut TrendOne viermal jährlich einen Überblick über aktuelle Trends, Ideen und Innovationen in der Medienbranche. Im MedienTrendreport werden dabei sowohl Micro-Trends, also im Rahmen der Trendforschung kurzfristige Entwicklungen, als auch übergeordnete Schlüssel-Trends abgebildet. TrendOne setzt zahlreiche Analyseinstrumente ein, um diesen Trends auf die Spur zu kommen: Szene-Magazine werden gesichtet, ein internationales Trendscout-Netzwerk wird unterhalten und insbesondere im Internet wird intensive Recherchearbeit betrieben. Einmahl jährlich werden die Ergebnisse in einer Best of Broschüre (Download, PDF, 3,6 MB) zusammengefasst, die die Bauer Media Akademie jetzt veröffentlicht.
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Fail early, fail often, fail cheap – erfolgreich scheitern im Internet! Impressionen vom Digital Innovators Summit

_DSF1082 Die gesamtwirtschaftlichen Verwerfungen setzen etablierte Geschäftsmodelle erheblich unter Druck. Nahezu alle Unternehmen suchen nach neuen Wegen, um weiter profitabel zu arbeiten. 250 Verlagsmanager und Unternehmer aus 12 Ländern waren beim diesjährigen Digital Innovators Summit dabei, um neue Vermarktungsansätze, Wachstumstreiber und kostengünstigere Tools für die Medien zu diskutieren.

Dabei fand das Prinzip “Fail early, fail often, fail cheap!” aus der Präsentation von Andréa Mallard viele Anhänger im Publikum. Dies mag wohl daran liegen, dass viele Medienunternehmen noch immer nicht den Stein der Weisen gefunden haben um ein profitables Geschäftsmodell im Internet zu etablieren. Grundsätzlich waren sich die Teilnehmer einig, dass in Verlagen und Unternehmen weiter Umfelder geschaffen werden müssen, um neue Ideen im Internet möglichst schnell ausprobieren zu können. Dass dabei aber nicht immer gleich mit riesigen Budgets hantiert werden muss, zeigten innovative Unternehmen aus den USA und Israel. Diese präsentierten auf dem Kongress Geschäftsmodelle, die neben zusätzlichen Umsätzen ein kosteneffizienteres Wirtschaften im Netz erlauben. Weiterlesen

Trendpapier: B2B Online-Marketing-Trends 2009

fundstueck_top.jpglinx_whitepaper-preview.jpgIn Zeiten wirtschaftlicher Abkühlung planen B2B-Unternehmen sehr genau, wo die Marketing-Budgets investiert werden. Gefragt sind insbesondere Instrumente, deren Erfolg direkt messbar und deren Effizienz schnell optimierbar ist. Die Herausforderung besteht darin, den Mitteleinsatz zu verbessern und die Effizienz der Instrumente zu erhöhen. Für 2009 hat die Agentur creative360® fünf Trends für mehr Effizienz und individualisierte Zielgruppenansprache im Web definiert und in einem Trendpapier zusammengestellt:

  • Trend 1: Individualisierung im E-Mail-Marketing
  • Trend 2: Einsatz von Bewegtbildern im Internet (Web-TV)
  • Trend 3: Verzahnung des Suchmaschinen-Marketings (SEM)
  • Trend 4: Zielgruppenspezifisches Online-Targeting
  • Trend 5: Professionalisierung des Online-Marketings

Dieses Trendpapier wurde uns von unserem Partner-Blog B2B Online Marketing Blog zu Verfügung gestellt:
-> Download des Trendpapiers [tags]Trendpapier, Trends, Marketing-Budget, Effizienz, creative360, E-Mail-Marketing, Individualisierung, Bewegtbild, Web-TV, Internet, Suchmaschinen-Marketing, SEM, Online-Targeting, Professionalisierung, Online-Marketing, Fundstück,Online,Video,B2B,Werbung,Marketing,Leitfaden B2B Online Marketing Blog,media-TREFF.de,Christian Schmitt,130109,170209[/tags]

Mitarbeiterkompetenzen sichern Innovationsfähigkeit mittelständischer Unternehmen. BMBF fördert den Ansatz.

hckc200.jpgMittelständische Unternehmen sichern ihr Innovationspotential, wenn sie gezielt in die Qualifikation ihrer Mitarbeiter investieren. Eine strategische hckcmensch2.gifKompetenzentwicklung erfordert jedoch eine mehrdimensionale Leistungsmessung, die nicht nur materielle, sondern auch immaterielle Komponenten integriert. Damit befasst sich das Verbundprojekt “Dynamisches Human Capital- und Kompetenz-Controlling im innovativen Mittelstand” (HC-KC), das von Wirtschaftswissenschaftlern der Universitäten Göttingen und Siegen sowie der Universität des Saarlandes durchgeführt wird. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das zweijährige Vorhaben mit rund 560.000 Euro. Ein Auftakttreffen der Projektpartner findet am 15. September 2008 in Saarbrücken statt.

Ziel des Forschungsprojektes ist es, kleine und mittlere Unternehmen in die Lage zu versetzen, notwendige Innovationsinvestitionen für ihre betriebliche Kompetenzentwicklung autonom zu bestimmen. Die Experten entwickeln dazu das Konzept einer regelmäßigen Bewertung des Human Capital, die neben “harten” monetären auch “weiche” Faktoren wie Qualifikation, Motivation und Lernbereitschaft der Mitarbeiter erfasst. “Auf der Basis eines dynamischen Human Capital- und Kompetenz-Controllings kann aus diesen Erkenntnissen eine abgestimmte Personalentwicklungsstrategie formuliert werden”, erläutert der Göttinger Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Klaus Möller, der die Forschungsarbeiten gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Scholz (Universität des Saarlandes) und Prof. Dr. Volker Stein (Universität Siegen) durchführt. Weiterlesen

Mittelstand: 99 Prozent sind online, aber Web 2.0 ist unbekannt

“Das Internet ist heute aus den Geschäftsmodellen der mittelständischen Unternehmen in Deutschland nicht mehr wegzudenken”, so ein Fazit der zehnten Studie “E-Business im Mittelstand – IT und Innovationen für Unternehmer” der IBM Deutschland und des Magazins impulse. Waren vor zehn Jahren noch nicht mal ein Drittel der befragten Unternehmen online, so sind es heute 99 Prozent.

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So wichtig das Internet heute für die Geschäfte der Mittelständler (befragt wurden über 1000) auch ist: Der Begriff Web 2.0 ist einem Drittel der mittelständischen IT-Entscheider noch immer unbekannt, so die Studie. Nachdem den Befragten aber das Web 2.0-Konzept erläutert wurde, befürworte ein gutes Drittel das Konzept auch für Mittelständler. Bereits 9% der mittelständischen Unternehmen haben Web 2.0 Projekte umgesetzt, 5% sind mit der konkreten Planung ähnlicher Projekte beschäftigt. Die Anwendungen, die sich bei Web 2.0 Anwenderunternehmen höchster Beliebtheit erfreuen, sind Wikis und Blogs. Für 81% der Mittelständler kommt Web 2.0 aus heutiger Sicht jedoch noch nicht in Frage. Die Gründe für diesen auf den ersten Blick recht hohen Grad der Abneigung sind vermutlich in der Unsicherheit mit den Instrumenten und damit vermuteten Gefahren der neuen Formen der Interaktion zu suchen. Weiterlesen

Der Tod der Printmedien, Dr. Kawashima und der demographische Wandel

In dieser Woche verabschiedete sich das Onlinemarketingforum (OMF) in die Sommerpause. Neben den üblichen Verdächtigen , die zu den Themen Suchmaschinen-, Affiliate-, Performance-, Undsoweiterundsofort-Marketing referiert haben, gab es eine interessante Keynote von Joachim Graf, Zukunftsforscher und Verleger.

Unter anderem stellte er die Thesen auf, dass das Thema „Zielgruppe“ als Strategie künftig ausgedient haben dürfte – Stichwort: Atomisierung, und dass die Kunden verstärkt auf die Produktgestaltung einwirken würden, die Unternehmen also quasi ihre Produkthoheit verlören.

Dass seine Thesen im Consumer-Bereich teilweise bereits jetzt zutreffen, hat er mit einigen Beispielen veranschaulicht. Für die B2B-Kommunikation gelten häufig, aber nicht immer andere Regeln. Weiterlesen

Prof. Dr. Marc Drüner zum Projekt-Marktplatz 15Talents.com für Unternehmen und Studenten

Webcast vom vierten Web 2.0-Kongress in Wiesbaden: Prof. Dr. Marc Drüner, Professor für Marketing und Innovationsmanagement an der Steinbeis-Hochschule Berlin, Media Management und Geschäftsführender Gesellschafter der trommsdorff + drüner, innovation + marketing consultants GmbH, stellt in seinem Video-Interview mit Wolfram A. Zabel den Projekt-Marktplatz für Unternehmen und Studenten, 15talents.com, vor.

Link: sevenload.com

15Talents.com ist ein Marktplatz, auf dem Unternehmen Projekte von Top-Studenten bearbeiten lassen und jederzeit flexibel auf einen großen, fachbereichsübergreifenden Talent-Pool für Ihr Unternehmen zugreifen können, um kurzfristig Projekte durchzuführen. Nicht nur die Unternehmen profitieren von der Plattform, sondern auch die Studenten gewinnen schon während des Studiums wertvolle Praxiserfahrung und können ihr Netzwerk zu anderen Unternehmen aufbauen

Weitere Interviews mit Experten aus der Marketing und Media-Welt finden Sie in der Kategorie “Im Gespräch“.

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Adressdaten 2.0: Smartdex – ein Marktplatz für Entscheider-Adressen

Was ist das wichtigste bei einem B2B-Mailing? Das Anschreiben? Fast richtig. Noch wichtiger als seine Zielgruppe reizvoll anzusprechen, ist es überhaupt die richtige Zielgruppe angeschrieben zu haben. Denn: Ein gutes Mailing an die falsche Zielgruppe ist nicht mal halb so erfolgreich wie ein mittelmäßiges Mailing an die richtige Zielgruppe.

Oberstes Gebot lautet also: Die richtigen Fachansprechpartner zu selektieren bevor man sein Mailing startet. Doch gerade das ist eine große Herausforderung, denn speziell Fachansprechpartner sind auf dem B2B-Adressmarkt nur im geringen Umfang und dann auch nur zu hohen Preisen zu haben. Der Grund: Wirklich effektiv lassen sich Fachansprechpartner nur telefonisch erheben und es liegt auf der Hand, dass dies aufwendig und teuer ist.

Einen relativ neuen Weg, um dieses Problem zu lösen, begeht das Startup Smartdex. Der Ansatz des jungen Unternehmens: Weiterlesen