Heute im Angebot: Haltung! – Das Paradoxon, aus Markenwerten gelebte Überzeugungen zu machen

Interne Markenführung bei transfluid - das konsistente Markenbild ist Ausdruck des unternehmerischen Stolzes. Nicht umgekehrt.

Es ist schon beachtlich, dass die Marke es mittlerweile geschafft hat, aus dem Elfenbeinturm der konzerngeprägten Managementstrategien und theoretischen Abhandlungen herabzusteigen und in der mittelständischen Ursuppe zu landen. Ja, richtig, die Erkenntnis, sich heute als Unternehmensmarke positionieren zu müssen, ist im Mittelstand angekommen. Und mit Mittelstand meinen wir die 97 Prozent der deutschen Unternehmen, die den Genpool unserer Wirtschaftskraft ausmachen – es sind die technikgetriebenen; die, die irgendwo in den tiefsten Wäldern, abseits von Autobahnen und Großflughäfen, ihren Teil dazu beitragen, dass unsere Welt funktioniert. Weiterlesen

“Made in Germany” reicht nicht mehr – Warum lohnt sich gezielte Markenarbeit?

Um eine Marke erfolgreich zu führen, muss aktiv gehandelt werden. "Made in Germany" langt schon lange nicht mehr.

Krise – welche Krise? Niemand hätte 2009 in der schwersten Rezession seit dem zweiten Weltkrieg geglaubt, dass sich die deutsche Industrie dermaßen schnell erholt und einen Rekord nach dem anderen feiert. Beschimpfte der Economist Deutschland im Jahr 2004 noch als kranken Mann Europas, so werden wir heute glühend beneidet. Weil deutsche Unternehmen, anstatt dem Modetrend De-Industrialisierung hinterher zu laufen, in Innovationen investierten und drastisch die Effizienz erhöhten. Man darf getrost sagen: Den Neid unserer europäischen Nachbarn haben wir uns hart erarbeitet. Weiterlesen

Social Media und die „Tribalisierung“ der Zielgruppen: Wir brauchen Häuptlinge!

Wie im richtigen Leben, ist es auch im Netz alles andere als einfach, mit Stämmen zu kommunizieren.

Früher war alles einfacher – jedenfalls für „Marketeers“: Es gab eindeutige, fest umrissene Zielgruppen, die Instrumente, um diese anzusprechen waren einfach zu bedienen und in ihrer Zahl überschaubar. Heute ist das anders: Noch nie war der Kampf um die Aufmerksamkeit der Adressaten so groß. Jeder Werbungtreibende, der sich Gehör verschaffen will, sieht sich damit in Konkurrenz zu einer schier unendlichen Flut von Informationen. Diese Masse an Inhalten wird zudem auf eine Vielzahl an verschiedenen Medien aufgefächert, die diese transportieren sollen. Und selbst „innerhalb“ dieser Medien werden Informationen weiter vervielfältigt, indem die zu übermittelnden Botschaften den diversen Unterkategorien angepasst werden: Eine (werbliche) Information wird nicht nur einfach „ins Internet gestellt“, in der Regel strebt man damit, neben der Einbettung auf eine Website/Landingpage, auch eine Verlinkung in diversen Sozialen Netzwerken sowie auch eine Platzierung in herkömmlichen (Online-)Medien an. Weiterlesen

Groupon jetzt auch als B2B Modell

HandelsDeal als Beispiel für ein B2B Groupon Modell.

Damit ist nicht Dealgekko – ein Dienstleister für das Sourcing von Deals – gemeint, sondern Groupon Adaptionen, die sich zu 100 Prozent an Geschäftskunden wenden. Wie, was, wo? Startups.com hat vor ein paar Monaten in den USA damit angefangen Deals für Startups anzubieten und im Grunde wie bei Groupon zu verkaufen. Von Unternehmen für Unternehmen also. Der Hebel ist wie immer der Preis und eine Art künstliche Verknappung (Menge, Zeit…). Mittlerweile gibt es in den USA einige Folger, die angeblich sehr schnell wachsen, zum Beispiel marketsharing.com, und bei Groupon & Co. ist die VC Szene natürlich schnell dabei. Es wird wohl auch nicht lange dauern, bis Groupon und Dailydeal solche Modelle für sich ausprobieren. Bei Dailydeal kann man in der Rubrik Business bereits eine erste, sehr lieblose, Adaption dieses Modells erkennen. Heute ist mit Handelsdeal.de der erste deutsche Ableger gestartet und macht bereits einen sehr soliden Eindruck. Weiterlesen

Wer bestimmt die Inhalte von Informationen in der heutigen Zeit?

Der Nutzer eines Informationsangebots bestimmt heute die Relevanz von Inhalten, nicht mehr nur der Publisher bzw. Anbieter allein.

„Alles Wissen dieser Welt – gesammelt und geordnet.“ Dieses Credo galt für die Gründer der Bibliothek von Alexandria vor 2300 Jahren. Mittlerweile ist die Menge an zu sammelndem Wissen unüberschaubar groß geworden. Für den weltweit größten Wissensspeicher, das Internet, gilt dementsprechend: „Alles Wissen dieser Welt – aber bitte personalisiert und relevant.“ Der Nutzer eines Informationsangebots bestimmt heute die Relevanz von Inhalten, nicht mehr nur der Publisher beziehungsweise Anbieter allein. Zwei große Errungenschaften und Entwicklungen haben diesen neuen Anspruch möglich gemacht: 1. die Sichtweise auf Information durch den Konsumenten; und 2. die technischen Möglichkeiten, die einen völlig neuen Umgang mit der endlosen Fülle von Information im Internet erlauben. Andreas Krawczyk, Chefredakteur & Head of Audience von Yahoo! Deutschland, kommentiert die Bedeutung von Personalisierung, Relevanz und damit Targeting im Content-Bereich. Weiterlesen

Welche Probleme können bei Youtube und Google Accounts auftreten?

Google oder YouTube - welche Probleme können auftreten?

Google und YouTube sind nun eins. Doch was wird nun? Welche Konsequenzen kann dies für die Anwender mit sich bringen? In der SEO Agentur Stuttgart beschreibt ein Blogger einige Probleme:
Es war vor gar nicht einmal allzu langer Zeit an einem nicht mal so weit entfernten Ort im Web namens Youtube.de – da konnte man sich noch ohne Probleme einloggen, ausloggen und mit einem weiteren Account einloggen und es gab keine Probleme… Es kam vor dieser gar nicht mal all zu langen Zeit NICHT dazu auch auf einmal in einem anderen Portal (ACHTUNG neues Wort!) umgeloggt (ACHTUNG ZURÜCK – doch kein neues Wort laut Google) worden zu sein. Weiterlesen

Datenschutzaufsicht: letzte Warnung für Unternehmen, die Facebook nutzen (?)

Die Problematik der Facebook-Reichweitenanalyse aus Sicht der Datenschützer.

Was bisher geschah
Die Aufsichtsbehörde für den Datenschutz in Schleswig-Holstein hat ein Gutachten zu Facebooks „Gefällt Mir“- Buttons, Fanpages und deren statistische Auswertung erstellt und veröffentlicht. Für Wirbel sorgte eine entsprechende Erklärung der Behörde mit dem Titel „ULD an Webseitenbetreiber: ‚Facebook-Reichweitenanalyse abschalten’“ vom 19.08.2011. Die Reaktionen und Kommentare zeigen, dass wir Datenschützer noch Einiges zu erklären haben – Aufgabe angenommen.

Das Gutachten zeigt uns, den Unternehmen, Datenschutzbeauftragten und -beratern, zwischen den Zeilen aber auch den Lösungsweg. Mit dem herkömmlichen Einsatz der „Gefällt Mir“- Buttons verstoßen Unternehmen bisher wohl gegen deutsches und europäisches Datenschutzrecht, ebenso mit den Facebook-Fanpages und anderen Social Plug-Ins. Die Aufsichtsbehörde hat angekündigt, auf Grundlage ihres Gutachtens ab Oktober 2011 formelle Verwaltungsverfahren einleiten zu wollen. Weiterlesen

Die XING AG – Goldesel oder auf dem Weg zum Gnadenbrot?

Blendende Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2011 vermeldet die XING AG am 10. August ihren Aktionären: Eine Gewinnsteigerung um 95%, über 400.000 neue Mitglieder und ein EBITDA von 11,3 Mio. Euro. Kennt man allerdings die filigrane Arbeit der hauseigenen Kommunikationsabteilung, so lohnt sich ein sehr genauer Blick auf die aktuelle Meldung sowie die Strukturen des eigentlichen Produkts dahinter. Weiterlesen

Googles Motorola-Deal lässt viele Fragen offen

Google schluckt Motorola Mobility - diese Verbindung wirft viele Fragen auf.

Google will den Smartphone-Hersteller Motorola Mobility für 12,5 Milliarden Dollar kaufen. Der Suchmaschinenriese rüstet sich damit gegen Patentklagen, plant aber vielleicht auch den offenen Angriff auf Apple.

Soviel ist klar: Es geht um die Smartphone-Plattform Android. Und es geht um Patente. Alles andere ist zwei Tage nach Bekanntgabe von Googles Absicht, den Smartphone-Hersteller Motorola Mobility zu kaufen, noch offen. Denn welche Auswirkungen der 12,5-Milliarden-Dollar-Deal auf die Zukunft von Android haben wird und ob nicht doch am Ende Apple die lachenden Gewinner sein könnten, steht momentan noch nicht fest. Weiterlesen

Was Google plus alles bewirken könnte

Welche Auswirkungen hat Google+ auf Social Commerce?

Allerlei Zeitschriften und Blogger haben seit Ende Juni ausführlich darüber berichtet, dass Google der erste ernst zu nehmende Herausforderer von Facebook ist. Ganz egal, ob man nun zu den Befürwortern oder Skeptikern gehört: Falls Google plus durchstartet, wären spürbare Auswirkungen auf Social Commerce die Folge.

Nachfolgend drei diesbezügliche Thesen:

1. These: Social Commerce setzt sich auch im B2B-Umfeld durch
Verschiedene B2B-Strategien werden heute schon im Zusammenhang mit Facebook, LinkedIn oder XING diskutiert. Dabei handelt es sich jedoch bestenfalls um Fanpages und Unternehmensprofile. Weiterlesen