Wozu noch Zeitungen? Wie das Internet die Presse revolutioniert

Wozu noch Zeitungen?“Wozu noch Zeitungen?” ist eine provokante Frage, die angesichts stetig sinkender Reichweiten und Auflage nebst einer umfassenden Gratiskultur im Netz eine gefährliche Brisanz bekommt. Zweifelsohne verstärkt die aktuelle Wirtschaftslage den rasanten Wandel in der Medienbranche. Die quer durch die Zeitungslandschaft abgebauten Stellen legen davon ein beredtes Zeugnis ab.

Aber es gibt auch andere Stimmen. “Wer verstärkt auf Marketing, aggressiven Vertrieb und durchrationalisierte Produktions- und Arbeitsabläufe setzt, hat das Geschäft nicht verstanden”, äußerte sich jüngst Springer-Chef Mathias Döpfner bei einer Zeit-Matinee und spielte damit auf die Bedeutung der Qualität an. Was vom Kern des Geschäfts im digitalen Zeitalter noch übrig bleiben wird, wie Qualitätsjournalismus alternativ finanziert werden kann und welche Chancen und Risiken die so genannte Internet-Revolution birgt – dies beleuchten 24 internationale Experten in dem Band “Wozu noch Zeitungen? Wie das Internet die Presse revolutioniert”. Weiterlesen

Die neuen Marketing- und PR-Regeln im Web 2.0

Buch: Die neuen Marketing und PR-Regeln im Web 2.0Mehr als die Hälfte aller Agenturen und Pressestellen sieht im Bedeutungsverlust klassischer Medien die größte Herausforderung für die PR-Branche. Das ist ein Ergebnis der Studie PR-Trendmonitor, die die dpa-Tochter newsaktuell und Faktenkontor durchgeführt haben. Wie dieser Herausforderung begegnet werden kann, erörtert David Meerman Scott in seinem Buch “Die neuen Marketing- und PR-Regeln im Web 2.0.”

Noch ein Web-2.0-Buch mag der Social-Media geplagte Leser denken. In der Tat: Wer Jeff Jarvis’ Google-Buch und Chris Andersons Werke “Long Tail” und “Free” nicht nur dekorativ auf dem Schreibtisch liegen, sondern auch verstanden hat, entdeckt viel Bekanntes. Scotts Verdienst ist es aber, dass er die strategischen Ansätze seiner Kollegen für das taktische Alltagsgeschäft in Marketing und PR nutzbar macht. Ihm gelingt es, den Paradigmenwechsel in der Kommunikation zu veranschaulichen und den richtigen und konkreten Einsatz von Social-Media-Instrumenten zu vermitteln. Weiterlesen

Das Twitter-Buch

das_twitter_buchWären alle Gebrauchsanweisungen auf der Welt so einfach, wie “Das Twitter-Buch” von Tim O’Reilly und Sarah Milstein – der tägliche Überlebenskampf in der Informationsflut wäre etwas leichter. An eine Gebrauchsanweisung erinnert bei dem Büchlein auch das Querformat – Form follows Function. Ein Thema, eine Seite, und dazu jeweils auf der linken Seite ein Screenshot: einfacher und übersichtlicher und strukturierter geht es kaum. Weiterlesen

Pflichtlektüre für Marketing-Profis im B2B

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Welche Fachliteratur gehörte im Jahr 2009 auf den Schreibtisch? Was sollte man gelesen haben, um mitreden zu können und welches Werk weist den Weg in die Medienzukunft?

Wir haben für Sie einige Bücher ausgewählt, die dem Marketer im Jahr 2009 wertvolle Anregungen bieten konnten. Die Auswahl ist subjektiv, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber mit klarem Bezug zum Metier.

Damit Sie noch rechtzeitig das eine oder andere Werk auf Ihren Wunschzettel setzen können, anbei alle 10 Bücher im Überblick. Schauen Sie einfach regelmäßig in den nächsten Tagen bei media-TREFF.de vorbei. Dann erhalten Sie nach und nach zu jedem Titel eine Rezension.

Pflichtlektüre für Marketing-Profis im B2B:

  1. Das Twitter-Buch – Tim O’Reilly
  2. Die neuen Regeln für Marketing und PR im Web 2.0 - David Meerman Scott
  3. Wozu noch Zeitungen? - Stephan A. Weichert
  4. Free – Chris Anderson
  5. Was würde Google tun? – Jeff Jarvis
  6. Die fünf entscheidenden Fragen des Managements – Peter Drucker
  7. Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen - Günter Faltin
  8. Konzeption und Dokumentation erfolgreicher Webprojekte - Dan Brown
  9. Texten für das Internet - Ulrike Grafberger
  10. B-to-B-Markenführung: Grundlagen – Konzepte – Best Practice – Carsten Baumgarth

Bisherige Buchbesprechungen finden Sie in unserer Kategorie “Ausgelesen” mit den bewährten B2B-Bewertungskriterien.

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Premiere und Twitter-Aktion zur DMEXCO: Leitfaden E-Mail Marketing 2.0

leitfaden-e-mail-marketing-20-dmexcoExklusiv zur dmexco liegt bei media-TREFF.de ein Ansichts-Exemplar des neuen Leitfadens zu E-Mail-Marketing 2.0 – druckfrisch von der Druckerei – aus
(-> Vogel Business Media/media-TREFF.de: Congress Center Nord/Congress Hall – Stand A002). media-TREFF.de ist Medienpartner des neuen Werks von Dr. Torsten Schwarz.

Kommen Sie doch bei uns vorbei, werfen ein Blick in das druckfrische Buch und twittern Sie Ihren ersten Eindruck. Jeder zehnte Rezensent, der auf 140 Zeichen seine Meinung über den “Leitfaden E-Mail-Marketing 2.0″ schreibt erhält ein Exemplar gratis. Diese Aktion gilt nur für die Dauer der dmexco und nur für diejenigen, die das Buch auch gesehen haben. Wichtig dabei: Bitte den offiziellen Hashtag #LFEMM verwenden! Infos zum Buch auch via Twitter: http://twitter.com/LeitfadenEmail

Zum Inhalt des  ”Leitfaden E-Mail Marketing 2.0″
Dieses Buch bündelt erstmals das Wissen einer jungen Branche. Führende Experten verraten, wie Sie E-Mail-Adressen gewinnen, Versandsysteme integrieren und professionelle Kampagnen entwerfen. Das Thema ist brandaktuell: Zwei Drittel aller Deutschen haben inzwischen eine E-Mail-Adresse. 53 Prozent rufen Ihre E-Mails täglich ab. 89,2 Prozent der Onliner nutzen das Internet, um E-Mails zu senden und zu empfangen. Damit ist E-Mail die meistgenutzte Online-Anwendung. 80 Prozent der US-Marketingleiter bezeichnen E-Mail-Marketing als das erfolgreichste Werbemedium. Ein Viertel des deutschen Online-Handelsumsatzes ist auf einen Anstoß per E-Mail zurückzuführen.

Das wichtigste Argument für E-Mail-Marketing ist dessen Effizienz. In kritischen Zeiten zählt einzig das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Werbung. Während klassische Werbebudgets gekürzt werden, erhöhen 60 Prozent der US-Marketer ihre Ausgaben für E-Mail-Marketing. Das verschärfte Datenschutzrecht in Deutschland erschwert Printmailings. E-Mail-Marketing ist eine Alternative. 29 Prozent der B2B-Marketer in den USA steigern ihre Ausgaben für E-Mailings an gemietete Adressen.

Und welche Rolle Twitter dabei spielen kann, dazu mehr in diesem neuen Leitfaden… (wird ab dem 29.09.2009 von der Druckerei ausgeliefert)

Hier können Sie exklusiv das Ansichtsexexemplar einsehen:
Standort dmexco
Fakten zum Buch:
Leitfaden E-Mail Marketing 2.0
Herausgeber: Torsten Schwarz
500 Seiten, September 2009
Verlag: marketing-BÖRSE
ISBN: 978-3000271809
Preis: 34,90 Euro
-> das Buch bei Amazon

Über den Autor:
Dr. Torsten Schwarz ist der renommierteste Experte für E-Mail-Marketing in Deutschland. Er ist Autor vieler Bücher, mehrfacher  Lehrbeauftragter und gehört laut „aquisa“ zu den  Vordenkern in Marketing und Vertrieb. Er ist Herausgeber des Fachinformationsdienstes  „Online-Marketing-Experts“. Der Online-Pionier war Marketingleiter eines Softwareherstellers und berät heute internationale Unternehmen.
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Twitter – mit 140 Zeichen zum Web 2.0

buchtwitter140zeichenweb20Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgend eine Tageszeitung, eine Fachzeitschrift oder eine Website über Marketing sich einem Thema widmet: Twitter. Mittlerweile sollte die Sau „Twitter“ die Statur eines Windhundes haben – so oft wurde sie bereits durchs Dorf getrieben. Lange bevor die Bewohner des weltweiten Dorfes namens Web 2.0 aufgewacht sind, haben sich zwei hingesetzt und zur Feder gegriffen: Nicole Simon, Social Media Expertin, und der Blogger und Netzwerkadministrator Nikolaus Bernhardt. Das Resultat: „Twitter. Mit 140 Zeichen zum Web 2.0.

Wenn nichts so alt ist, wie die Tageszeitung von gestern, wie schaut es dann mit einem Buch über ein Web 2.0-Tool aus, das im letzten Jahr veröffentlicht wurde? Erstens: Wäre das Werk völlig veraltet, würde es jetzt nicht auf media-TREFF.de besprochen werden. Zweitens: Clevere Buchautoren nutzen mittlerweile sämtliche crossmediale Kanäle um ihr Werk zu ergänzen und uptodate zu halten. Und drittens: Vielleicht hat der Verfasser das Rezensionsexemplar einfach zu lange liegen lassen und ist dem media-TREFF.de ferngeblieben, ganz so wie der Klappentext von „Twitter“ es vermutet: „Twittern Sie schon oder bloggen Sie noch?“

Simons und Bernhardts Buch wendet sich an den Twitter-Einsteiger – ein berechtigtes Anliegen. Mag man den vielen kursierenden Zahlen zum jüngsten Web 2.0-Phänomen Glauben schenken, dann sind die meisten Nutzer genauso schnell wieder weg, wie sie gekommen sind. Eine Vermutung, die durch die neuesten Zahlen, nachdem wenige User einen Großteil der Tweets verursachen, belegt zu werden scheint.

Vom Einsteiger zum Eingeweihten
In der Tat erschließt sich das komplette Twitter-Universum erst bei genauerer Betrachtung: Das Buch „Twitter“ geleitet seine Leser vom Einsteiger zum Eleven-Status. Die versprochene professionelle Nutzung lässt sich so ohne weiteres nicht erreichen, dafür konzentriert sich das Werk stark auf die technischen Möglichkeiten und Chancen.

Für eine ausreichende strategische Würdigung des Microblogging-Tools fehlt auch einfach der Platz. Das ist aber nicht tragisch. Gerade die Schritt-für-Schritt-Anleitung macht die Funktionsweise von Twitter transparent, hält den Leser und User bei der Stange und weckt den Ehrgeiz, ein Twitter-Profi zu werden. Dabei soll nicht verschwiegen werden, dass sich Simon und Bernhardt auch mit den Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen auseinandersetzen. Auf rund dreißig Seiten beschreiben die Autoren, was beim Unternehmenseinsatz von Twitter zu beachten ist.

Insgesamt verstehen es die Autoren, ihren Lesern einen Mehrwert zu bieten. Wie sollten die ersten Gehversuche ausschauen, welche Fehler kann ich vermeiden, wem kann ich wie antworten, wie lege ich Favoriten an und vieles mehr. Zahlreiche Instrumente werden vorgestellt, die den Twitteralltag erleichtern. Auch wenn manche Features mittlerweile veraltet sind, gebe ich für das Buch eine uneingeschränkte Leseempfehlung, vor allem wegen der vorteilhaften grafischen Gestaltung und der einfachen und sachlichen Texte. Das „Twitter-Buch“ ist vor allem eine Orientierungshilfe und versteht es so, den Leser vor übertriebenen Erwartungen an Twitter zu bewahren. Diese können sicherlich auch schnell die Freude am Twittern schmälern. Ein besonderes Verdienst sind die Tipps und Tricks, die helfen sollen, Twitter im eigenen Social Media Orchester vernünftig zu dirigieren. Wer das Buch liest, das Blog mit140zeichen.de verfolgt und sich als Follower den beiden Autoren (Follow: twitter.com/Nik_Bernhardt & twitter.com/NicoleSimon) anschließt, wird Twitter beherrschen und nicht umgekehrt.

Wertung:

B2B-Affinität: +++
Info-Wert: ++++
Neuigkeitswert: +++++
Praxisbezug: +++++
Gliederung: +++++
Verständlichkeit: +++++
Lesefreude: ++++

Twitter. Mit 140 Zeichen zum Web 2.0
von Nicole Simon, Nikolaus Bernhardt
Broschiert: 235 Seiten
Verlag: Open Source Press; Auflage: 1., Aufl. (8. Dezember 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3937514740
ISBN-13: 978-3937514741

-> das Buch bei Amazon

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33 Sofortmaßnahmen gegen die Krise

Buchcover: 33 Sofortmaßnahmen gegen die Krise

Buchcover: 33 Sofortmaßnahmen gegen die Krise

Im Zuge der sich zuspitzenden Krise erscheint es verlockend, sich ein Buch mit dem o.g. Titel einmal genauer anzusehen, denn es gilt zunehmend, probate Mittel gegen den allseits umgreifenden Schrumpfungsprozeß der Wirtschaft einzuleiten. Welche Rezepte hat der Autor, der Chairman der Unternehmensberatung Simon-Kucher & Partners ist, als Maßnahmen-Kochbuch anzubieten?

Zunächst beschäftigt sich Professor Simon mit der Diagnose der Krise, um dann im zweiten Kapitel zu analysieren, was gegen die Krise wirkt – und was nicht. Im dritten Kapitel geht es auf 14 Seiten um intelligentes Kostenmanagement, das mit anschaulichen Diagrammen die Prognosen verschiedener Verläufe unter Einsatz verschiedenster Parameter darstellt.

Ab Kapitel 4 Praxis pur. Die verschiedenen konkreten Sofortmaßnahmen beginnen bei den veränderten Kundenbedürfnissen. Zum Beispiel: Geben Sie ungewöhnliche Garantien – oder vereinbaren Sie eine Probezeit für Maschinen – oder akzeptieren Sie erfolgsabhängige Bezahlung usw. Kapitel 5 befasst sich mit elf Sofortmaßnahmen für Vertrieb und Außendienst, das folgende Kapitel widmet sich dem Angebots- und Preismanagement, das siebte Kapitel dreht sich mit weiteren sechs Sofortmaßnahmen um Service und Dienstleistungen. Zu fast allen Beispiele gibt es weiterführende Quellenhinweise. Weiterlesen

Vom Produkt zur BtoB-Marke – Fachbuch aus der INDUKOM-Edition zum Thema “MARKE”

buchvomproduktzurbtob-markeThomas Boenisch ist ein Mann der Tat, das merkt man dem Buch beim Durchblättern gleich an. Schon im Vorwort, einem Interview mit Karen Heumann, Vorstand bei Jung von Matt, stellt er praxisorientierte Fragen und bekommt auch aussagestarke Antworten: Wie zum Beispiel die nach dem “Vorvertrauen”, das Marken eben auch im BtoB-Bereich auslösen. So werden werbliche Versprechen eher ernst genommen.

Aber auch die Herangehensweise an das Thema belegt, dass Thomas Boenisch seit 20 Jahren praktische Markenarbeit im BtoB-Bereich erfolgreich betreibt, zuletzt als geschäftsführender Gesellschafter bei der GWA-Kommunikationsagentur portamundi.

Dass Markenarbeit im BtoB-Bereich sinnvoll ist, sollen folgende Beispiele aus seiner Praxis verdeutlichen.

In Bezug auf das Problem der Differenzierung vergleichbarer Produkte zeigen folgende Gleichungen, das Markenarbeit Erfolg verspricht: Weiterlesen

Unerkannt im Netz – sicher kommunizieren und recherchieren im Internet

buchunerkanntimnetzVor ein paar Jahren hatte ich Gelegenheit, an einem prominent besetzten Schnellschach-Turnier teilzunehmen. In der dritten oder vierten Runde wurde ich gegen August Hanning gelost.

Hanning war damals Präsident des Bundesnachrichtendienstes BND. Ich stellte mich vor und wies darauf hin, dass ich als Journalist ja jetzt aufpassen müsse, dass ich nicht von seinem Dienst überwacht werde. Hanning schmunzelte und sagte: Weiterlesen

Jahrbuch Marketing 2009: Magie der Marke

jahrbuchmarketing2009.jpgSchön sein. Reicht das aus? Bei einem Buch gilt hier wohl das Gleiche wie bei einer Frau – Nöö! Nun hat das „Jahrbuch Marketing 2009“ allerdings Karl „Den Großen“ Lagerfeld als Cover und dies ist Garant dafür, dass wir uns mit Oberflächlichem beschäftigen, ohne dabei oberflächlich zu sein. Beim ersten daumenkinohaften Blättern sieht das Werk noch wie eine Kreationshuberei à la Medienfachpresse aus (nicht immer erkennt man sofort: Sind das hier Cases oder bezahlte Anzeigen?). Dann fallen einem die inneren Werte auf, wenn man entschleunigt und sich einen Anker sucht, was – offen gestanden – etwas schwer fällt. Die einzelnen Kapitel von „Fokus“ und „Trends“ über „Cases“, „Digitales Marketing“, „Dialogmarketing“ bis hin zu „Kundenmarketing“ und „Facts“ bieten dann aber doch Orientierung – und dies ist nicht nur in optischer Hinsicht gemeint. Weiterlesen