Auf 156 Seiten führt Autor Wolfgang Hünnekens seine Leser in die Welt von Twitter, Xing, Facebook & Co. ein. Anhand vieler Praxisbeispiele zeigt er sowohl die Möglichkeiten, als auch die Tücken dieser neuen Kommunikationsform auf.
In der kurzen Einführung lernen die Leser Max, seines Zeichens Marketing-Mann der alten Schule, agierend nach den 3K: konservativ, klassisch, kostenscheu, kennen. Anhand seiner Fehler und Probleme zeigt Künnekens auf was passieren kann, wenn man sich gänzlich vor neuen Kommunikationsformen verschließt. So soll wohl auch der letzte Skeptiker von der Notwendigkeit einer Präsenz im Bereich Social Media überzeugt werden.
Im zweiten Kapitel des Buches treten dann die Sozialen Netzwerke in den Vordergrund. Neben einer Beschreibung der Möglichkeiten dieser Angebote, bietet der Autor dem Leser auch viele praxisrelevante Tipps und Tricks, um auf der Social Media Bühne bestehen zu können. Das dritte Kapitel bietet Einblicke in die Blogger-Szene und den Bereich des viralen Marketings. Abschließend stehen im vierten und letzten Kapitel die Möglichkeiten der Erfolgskontrolle der Social Media-Aktivitäten im Fokus.
Zusammengefasst liefert das Buch ein solides Grundgerüst für einen erfolgreichen Einstieg im Bereich Social Media. Und auch wer bereits erste Erfahrungen gesammelt hat, bekommt neue und hilfreiche Tipps mit auf den Weg. Ein Manko: Die gewählten Beispiele sind zwar auf B2B übertragbar, jedoch nahe zu gänzlich aus dem B2C-Bereich.
Wertung:
B2B-Affinität: ++
Info-Wert: ++++
Neuigkeitswert: +++
Praxisbezug: +++++
Gliederung: ++++
Verständlichkeit: +++++
Lesefreude: ++++
Die Ich-Sender - Das Social Media Prinzip
Twitter, Facebook & Communities erfolgreich einsetzen
von Wolfgang Hünnekens
Broschiert: 156 Seiten
Verlag: Business Village; 1. Auflage Göttingen 2009
Sprache: Deutsch
ISBN 978-3-86980-005-9
-> das Buch bei Amazon
Bisherige Buchbesprechungen finden Sie in unserer Kategorie “Ausgelesen” mit den bewährten B2B-Bewertungskriterien.
Weiterführende Links:
- Aufzeichnung des Webinars: Social Media - auf welchen Plattformen muss ich präsent sein ohne mich zu verzetteln? Zum Webinar
- B2B vs. B2C: Wofür sich Social Media eignet? Zum Artikel
- No Blog - deutsche IT-Unternehmen verweigern sich dem Web 2.0 Zum Artikel
- Der Twitter-Faktor. Kommunikation auf den Punkt gebracht. Zum Artikel
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Das imposante Werk (761 Seiten) ist eine geballte Ansammlung von Wissen, das sowohl Wissenschaft, Beratung und Unternehmenspraxis berücksichtigt. Dabei ist es in vier Teile gegliedert:
In dem Video “B2B marketing in a digital world” beschreibt Richard Robinson, Head of Business Markets bei Google UK, wie sich die Welt durch die digitale Kommunikation verändert hat. In vier Minuten stellt Robinson die wichtigsten Neuerungen und Bestandteile dieser neuartigen Kommunikation vor und erklärt was diese für B2B-Unternehmen, im Bezug auf deren Marketingstrategie, bedeuten. Hierbei macht er durch einige Zahlen und Fakten sehr eindrucksvoll deutlich, welch großen Raum die digitale Kommunikation bereits jetzt in unserem täglichen Leben einnimmt - beruflich und privat. So verwenden wir etwa 30 Prozent unserer Freizeit auf das Internet. Und auch bei schwierigen Kaufentscheidungen im B2B-Bereich kommt zu 83 Prozent das Internet zum Einsatz, um sich genauer über Produkte zu informieren.
Das Buch ist schon ein halbes Jahr alt, und immer noch aktuell! Eine Leistung beim Thema Twitter und der Dynamik, die in diesem Social-Media-Tool steckt. Erklärtes Ziel der beiden Autoren: Zu beschreiben, wie man Twitter optimal für das Unternehmen nutzen kann und worauf es im Web 2.0-Zeitalter ankommt. Dazu gibt es viele Ideen und Anregungen, „um kostengünstig neue Kunden zu finden und Interessenten über Twitter zu gewinnen“. Und natürlich geht es um „digitale Persönlichkeits-bildung im Web 2.0 und wie man sich selbst als Marken bekannt macht.
Der
Bewegtbild kann ein effektives Werkzeug sein, um komplexe Produkte und Sachverhalte für B2B Zielgruppen aufzubereiten. Ein Produkt- oder auch Firmenvideo zu erstellen, ist inzwischen technisch leichter umzusetzen und auch der finanzielle Aufwand ist wesentlich günstiger geworden. Und die einfachen Verbreitungswege über das Internet motivieren immer mehr Unternehmen, eigene Videoinhalte zu produzieren und zu publizieren.
Einkäufer und Angestellte mit Vertriebskontakt nutzen bevorzugt das Internet bei ihrer Kaufentscheidung. In Deutschland ist das Internet die Hauptinformationsquelle vor Broschüren und den Vertriebsmitarbeitern. Der Vertrieb kann dagegen gerade bei der persönlichen Beratung und konkreten Problemlösung eines (potenziellen) Kunden punkten. Schließlich erwarten Einkäufer erwarten von ihrem Counterpart aus dem Vertrieb an erster Stelle qualifizierte Beratung zu den Produkten und Dienstleistungen, gefolgt vom Wunsch nach Marktkenntnissen.









