Hier eine App, da eine und dort wieder eine… Doch welche von den 400 000 Mini-Programmen im Apple-Laden ist die richtige? Wer kennt sich da noch aus. Im vergangenen Jahr hat ein durchschnittlicher Apple-Nutzer 51 Apps heruntergeladen, in diesem Jahr werden es sogar vermutlich 83 sein. Doch in welchem Verhältnis stehen die 83 heruntergeladenen zu den 400 000 existierenden?
Durch den wachsenden Markt für Smartphone und Tabletcomputer wird natürlich auch die Zahl der Apps immer weiter zunehmen, trotzdem schaffen es nur wenige Marken sich durchzusetzen. Die meisten Marken-Apps sind dahingehend Flops, so eine globale Untersuchung von Deloitte. Nur ein Prozent der untersuchten Apps von Konsumentenmarken seien mehr als eine Million Mal aufgerufen worden. Dagegen hätten 80 Prozent aller Marken-Apps weniger als 1000 Abnehmer gefunden. Aber warum ist das so? Wird etwas falsch gemacht? Warum können sich gerade Marken, die schon bekannt sind, nicht so gut auf diesem Markt profilieren?
Gründe
Dies liegt vor allem daran, so Deloitte, dass die meisten dieser Marken-Apps handwerklich schlecht gemacht sind. Ein Lösungsansatz für Marken wäre sicherlich, dass die Mini-Programme Problemlösungen oder sinnvolle Funktionen darstellen und nicht als reine Informationskanäle fungieren.
Der zweite Grund ist jedoch, dass Spiele, die aus dem nichts gekommen sind, die vorderen Plätze einnehmen und somit die Konkurrenz vertreiben.
Zuletzt darf natürlich auch nicht vergessen werden, dass Marken-Apps in der Regel nicht richtig promotet werden. Wenn die App nicht bekannt gemacht wird, kann sie niemand finden und somit auch nicht herunterladen. Diese Kritik wird in der Untersuchung von Deloitte deutlich.
