In Zeiten gesättigter Märkte und finanzieller Untiefen gilt es neue Wege zu finden, um beim Konsumenten Bedürfnisse zu wecken. Einer dieser Wege ist das Kooperationsmarketing, das in verschiedenen Ausprägungen und Formen durchgeführt werden kann. Es beinhaltet jedoch stets die Zusammenarbeit zweier oder mehrerer Unternehmen auf Marketingebene, bei der die spezifischen Kompetenzen und Ressourcen der Partner so in die Kooperation eingebracht werden, dass unter Anwendung ausgewählter Marketingaktivitäten gemeinsam die Ziele effizienter erreicht werden können als alleine.
So können diese Kooperationen nicht nur neue Märkte erschließen, den Verkauf fördern, Kunden gewinnen und langfristig an die Unternehmen binden, sowie positive Image-Effekte erzielen, sondern im Idealfall zudem noch Kosten sparen.
Das mag klingen wie die Geheimwaffe schlechthin, doch sollte man die Schwierigkeiten einer Zusammenarbeit verschiedener Unternehmen nicht außer Acht lassen. Eine Win-win-Situation für alle, also die beteiligten Unternehmen und die Kunden, lässt sich nur dann schaffen, wenn die Kooperation von starken Marken eingegangen wird. Nur so lässt sich ein wahrhaftiges Geben und Nehmen gewährleisten und die Partnerschaft führt letztendlich zum Erfolg. Im Fall des Kooperationsmarketings gilt nicht Minus mal Minus gibt Plus, sondern eher 1+1=3. Die Kooperation zweier schwacher Marken, die sich von den weiteren Marktteilnehmern nicht abheben können, ist von vorn herein äußerst kritisch zu betrachten. Hierbei spielt es keine Rolle welcher Art die Zusammenarbeit ist. Ob bloßer Erfahrungsaustausch, Joint-Venture oder Medienpartnerschaft, stets sollte ein ausgeglichenes Verhältnis der Unternehmen auf hohem Niveau vorliegen.
Dass auch die Kunden von einer Kooperation profitieren ist essentiell, denn nur so können bei diesen Bedürfnisse nach neuen Produkten, Dienstleistungen oder Leistungsbündeln geweckt und somit neue Märkte geschaffen werden.
Richtig angepackt und umgesetzt kann Kooperationsmarketing also zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen. Mit dem falschen Partner jedoch, kann die stärkere Marke im schlimmsten Fall einen Imageschaden erleiden.
Weiterführender Link:
- mailingtage-Award 2010: Neue Auszeichnung für Kooperationsmarketing mit Siegerqualitäten Zum Artikel
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Schönes Schaubild. Meiner Meinung nach ist Kooperationsmarketing nicht nur zuletzt aus den nahe liegenden Gründen der Wirtschaftlichkeit, sondern auch aus Sicht dem Motto “gemeinsam mehr erreichen” aktiv gerecht zu werden, ein optimaler Weg für mehr Erfolg im Verbund.
“Nur so lässt sich ein wahrhaftiges Geben und Nehmen gewährleisten und die Partnerschaft führt letztendlich zum Erfolg” – was meinst du damit?
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Nur “starke” Marken/Unternehmen bringen positive Impulse in eine Kooperation ein. “Schwache” Marken/Unternehmen täuschen oft Stärke vor, setzen auf die Stärke der beteiligten Unternehmen, können aber im Gegenzug selbst wenig zum Erfolg der Partnerschaft beitragen. Das führt dazu, dass ein anzustrebendes Gleichgewicht bei einer Kooperation in Schieflage gerät und den gemeinsamen Erfolg gefährdet.
Und kurz ausgedrückt: „Eine erfolgreiche Zusammenarbeit basiert auf Geben und Nehmen“
Markenkooperationen können vielfältige Wachstumschancen eröffnen und neben wirtschaftlichem Erfolg auch Ihre Marke stärken. Dennoch ist Folgendes zu bedenken:
1. Markenkooperationen sind kosten- und zeitintensiv.
2. Kooperationen können Ihrer Marke schaden, indem beispielsweise negative Effekte von ihrem Partner auf Ihre Marke übergehen.
3. Auch lange und intensiv geplante Kooperationen können sich als Fehlschlag erweisen, indem sie für den Konsumenten keinen Mehrwert stiften.
Vor diesem Hintergrund sollten Markenkooperationen unter Einbeziehung von Konsumentenmeinungen konzipiert werden. Der Einsatz des Brand Cooperation Test (BCT) liefert Ihnen befragungsbasierte Erkenntnisse über die Einstellung Ihrer Zielgruppe zur geplanten Markenkooperation auf intuitiv interpretierbaren Skalen. Die Skalen helfen Ihnen, eine sichere Einschätzung vorzunehmen. Zudem liefert Ihnen der Test Einflussgrößen, mit deren Hilfe Sie die Einstellung der Zielgruppe gegenüber der Kooperation erklären können.
Weitere Informationen zum BCT unter http://www.connectingbrands.de/brand-cooperation-test/
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