Kirstin Walther über Bloggen und Twittern im Internet fürs Business

Webcast vom Web 2.0 Kongress: Kirstin Walther, Inhaberin des Saftblogs und der Kelterei Walther, im Gespräch mit Bernd Pitz über die Anfänge des Saftblogs und den Erfolg den das Corporate Blog mit sich brachte. Dabei spricht Frau Walther über die stetige Weiterentwicklung des Blogs, über die Gründe für den gestiegenen Umsatz der Kelterei Walther und die intensivierte Bindung zum Kunden. Als Safttante ist Frau Walter auch auf Twitter aktiv. Wie sich mit Twittern noch mehr Saft verkaufen lässt, dazu mehr in diesem Interview. Kirstin Walther zur aktuellen Krise: „Die Krise wird für mich ein Jahr der Chancen …da Krisen immer Chancen nach sich ziehen.“

Weitere Interviews mit Experten aus der Marketing und Media-Welt finden Sie in der Kategorie “Im Gespräch“. Des Weiteren in unserem Video-Channel auf businessworld.de, dem Portal für Business-Videos.


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14 Kommentare

  1. Thomas sagt:

    Die Zeit der Chancen werden in den Bereichen Twitter und Blogs wesentlich gesteigert. Selbst kleine Marketing Kampagnen durch die Präsenz bei Twitter, sowie aktuelle Artikel in Blogs tragen zum Bekanntheitsgrad bei.

    Durch die Verbindung Artikel zu Twitter ist auf meinem Blog ein Anstieg von über 30% zu verzeichnen.

    Nicht über vergangenes Trauern nach vorn schauen.
    Vielen Dank für diese tiefgreifenden Informationen.

    Viele Grüße
    Thomas

  2. Claudia sagt:

    Ich finde es beeindruckend, wenn jemand diese Aussage trifft, denn es ermöglicht neuen Medien ihren Platz im Marketing-Mix zu finden.

    Was mich persönlcih dabei interessiert ist wie diese Umsatzsteigerung messbar gemacht wurde. Das Zugriffszahlen gemessen werden ist ja seit langem ein beliebtes Mass - wie dies jedoch danach mit dem Umsatz verknüpft wird, respektive genau auf dieses Medium festgemacht werden kann?

    Gerade in der heutigen Zeit in der auch bei Marketingbudgets der ROI an vorderster Stelle steht ist dies sicherlich eine Best Practice, die viele Marketiers interessiert.

    freue mich schon auf Feedback,

    Grüße
    Claudia

  3. [...] Kirstin im Video-Interview sehen möchte, dem sei der heutige Beitrag auf media-TREFF [...]

  4. Doc Sarah sagt:

    nun halt link händisch, weils so nicht klappen will: http://www.doc-sarah-schons.de/blog/2009/04/kirstin-walther-uber-das-bloggen-und-twittern/

  5. [...] nicht nur höhere Bekanntheit, sondern auch mehr Umsatz gebracht. In einem Interview für den Media-TREFF spricht Kirstin Walther über die Anfänge und wie sie heute Blogs und Twitter (als @safttante) [...]

  6. [...] Hier zum Interview Kirstin Walther über Bloggen und Twittern im Internet fürs Business [...]

  7. Vielen Dank für dieses interessante Interview. Gut fand ich den Hinweis, dass man zunächst auch ein Interesse daran haben muß, in Dialog zu kommen. Es gibt ja leider auch so pseudo-authentische Firmenblogs. Das Saftblog zeige ich Blog-Interessierten gern als gelungenes Beispiel für ein offene Kommunikationskanäle zwischen Firmen und Kunden via Blogs und Twitter. Ich würde mir wünschen, dass gerade auch NPO´s oder Vereine hier mutiger an die dialogorientierten Technologien herangehen würden. Gern würde ich von Kirstin oder anderen Firmen-BloggerInnen gern noch wissen wollen, was sie den Skeptikern und noch Zögernden mit auf den Weg geben würden, die z.B. Angst vor einem Kontrollverlust z.b. beim Zulassen von Kommentaren in ihren Blogs haben.

  8. Huhu,

    also ich fange auch gerade an mit Twittern und bin eben auf diesen Beitrag gestoßen. Das Interview ist mal ehrlich gesagt echt gut. Diese Erfolgsstory vom Saftblog ist mal ein echt gutes Beispiel wie man es als Firma, richtig gemacht hat. Obwohl mich noch ein paar Zahlen mehr Interessiert hätten als wie die Aussage man durch Web 2.0 seinen Umsätze verdoppelt hat.

    Auf jeden Fall werde ich mir mal in Zukunft den Saftblog ansehen und schauen was die Dame alles schöne so schreibt.

    Grüße Nico

  9. [...] Walter spricht als Inhaberin des Saftblogs und einer Kelterei in einem Video-Interview mit Unternehmensberater und Marketing-Experten Bernd Pitz über Corporate Blogs und [...]

  10. Ehrlich gesagt, bin ich ganz schön verdutzt ob der vielen Kommentare und Trackbacks. Vielen lieben Dank dafür.

    @Claudia
    Meßbarkeit… Wie fange ich an? Zunächst einmal würde ich mich gern darauf festlegen, daß unser Erfolg natürlich nicht ganz allein auf das Blog zurückzuführen ist, wohl aber auf den Kundendialog, der mit dem Blog erstmalig mit großer Reichweite geführt werden konnte. Diesen Fakt finde ich fast wichtiger, weil alles, was bei uns zu Erfolg und somit auch Wachstum führte, hatte mit Kunden zu tun, die uns “im Dialog” auf diese Ideen brachten. Hätte der Dialog nicht stattgefunden, dann… Daran möchte ich gar nicht denken.

    Kunden brachten uns die Saftbox, die wir nur noch weiterentwickeln mußten. Und es waren ebenfalls Kunden, die verhinderten, daß wir Aroniaprodukte aus dem Sortiment nehmen, weil sie bis dahin keine Rolle spielten - auf der Renner/Penner-Liste ganz unten standen. Diese beiden Alleinstellungsmerkmale waren somit schon vor dem Saftblog da, aber steckten noch in den Kinderschuhen. Das Blog sorgte dafür, daß die Informationen “unters Volk” kamen. Hierbei ist die sehr gute Auffindbarkeit eines Weblogs im Vergleich zu gewöhnlichen Seiten von großem Belang.

    Die Bemerkung zur Verdoppelung der Umsätze hat somit eher mit dem Zeitraum zu tun (2006 - heute). Das Saftblog war eins der wichtigsten Hilfsmittel in Bezug auf virales Marketing und Bekanntmachen der Marke - aber auch später dann für die saftrelevante Pressearbeit.

    Vielleicht kommt das sehr unprofessionell rüber, aber was das Messen des Blogeinflusses angeht, legen wir dort sehr wenig Energie rein. Zeit, die ich in diesen Medien verbringe, ist DEFINITIV Zeit mit Kunden und potentiellen Kunden – eine Art Sprachrohr. Deswegen ist mir persönlich das Messen nicht so wichtig, weil ich mir sage: Es gibt einfach keine Zeit bzw. Energie, die besser angelegt wär, als sie mit Kunden und Interessenten zu verbringen - egal in welchem Medium. In keinem Gespräch - und ein Blog zu haben ist nichts anderes - erfährt man wichtigere Dinge, als im Kundengespräch. Wer, wenn nicht der Kunde, weiß besser, was sie anbieten sollten, ändern und verbessern sollten? ER soll die Produkte kaufen. Und dafür gibt es heute wunderbare, innovative und kostengünstige Werkzeuge. Ganz nebenbei baut man eine enge Beziehung auf. Der Kauf eines Produktes hat meiner Meinung nach viel mit Vertrauen zu tun (vorallem im Lebensmittelsektor). Wem vertrauen wir? Menschen, die wir kennen. Wie lernen wir sie kennen? Indem wir mit ihnen im Gespräch sind, sie respektieren und ihnen Achtung entgegenbringen. Ganz einfach!

    In Bezug auf unseren bundesweiten Internetshop kann ich allerdings sagen, daß dieser fast ausschließlich über das Blog promotet wurde, auch erst “gezwungenermaßen” zwei Monate nach Blogstart eingerichtet wurde, wegen zahlreicher Anfragen. Diese Umsätze sind ontop durch das Saftblog entstanden.

    Hmm… Umsomehr ich mich damit beschäftige in diesem Moment: Ich glaube wirklich, daß die einzelne Messbarkeit nicht besonders erheblich ist - es geht um das Gesamtpaket, den Gesamteindruck - um das Sichtbarmachen eines Unternehmens und der Menschen, die dahinter stehen.

    @Ina:
    Vielleicht hilft das oben geschriebene auch ein bißchen zu Deiner Frage?
    Kontrollverlust findet meiner Meinung nach überhaupt nicht statt - sondern das Gegenteil. Wir leben im Internetzeitalter und heute kann jeder innerhalb von Minuten beliebige Informationen im Netz veröffentlichen. Bringt man sich ein und kuckt nicht nur von außen zu, dann gewinnt man Kontrolle - wobei ich dieses Wort nicht sonderlich mag. Negative Kommentare? Wo ist das Problem? Kunden, die sich beschweren haben doch Interesse am Unternehmen. Sie sagen bescheid, daß etwas schiefgelaufen ist. Wäre eher schlimm, wenn man das NICHT erfahren würde. Oder?

  11. [...] Bloggen fürs Business - Kirstin Walther vom Saftblog über die Bedeutung von Corporate Blogs [...]

  12. [...] Twittern und in Dialog kommen: Ein absolut sehenswertes Interview mit Kirstin Walther vom Saftblog. …es geht um das Sichtbarmachen eines Unternehmens und der Menschen, die [...]

  13. [...] (via) [...]

  14. [...] gibt über alle Produkte was zu sagen” stellt Kirstin Walter, Inhaberin der Kelterei, im Interview mit Bernd Pitz fest. Der Umsatz des Unternehmens hat sich übrigens verdoppelt, seit es das Saftblog [...]

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