Mittelstand setzt auf den Einkauf im Netz

shopppingcartDer Einkauf von Produkten oder Dienstleistungen bei Zulieferern ist die wichtigste Internetanwendung in baden-württembergischen Unternehmen, so das wichtigste Ergebnis der 7. repräsentativen Unternehmensbefragung der FAZIT-Forschung im Ländle.

Sowohl im IT- und Mediensektor als auch in den Anwenderbranchen von Informationstechnologien bestätigten 80 Prozent der Unternehmen mit Zugang zum Internet an, dass sie das Internet für diesen Zweck einsetzen. An zweiter Stelle rangiert die Online-Werbung und das Marketing. Dafür nutzten 55 Prozent der Unternehmen des IT- und Mediensektors und 40 Prozent der Unternehmen aus den Anwenderbranchen das Internet. E-Commerce-Anwendungen, also der Verkauf von Dienstleistungen oder Produkten an andere Unternehmen oder Endverbraucher, wird von 30 Prozent der Unternehmen aus dem IT- und Mediensektor und von 16 Prozent der Unternehmen aus den Anwenderbranchen betrieben. Hierbei dominieren in beiden Sektoren die Verkäufe an andere Unternehmen (B2B) gegenüber den Verkäufen an Endverbraucher (B2C).

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Weiteres Ergebnis der repräsentativen Befragung: “Social Software wird hauptsächlich für internen Wissensaustausch und Kommunikation mit Kooperationspartnern verwendet.” Wenn Social Software-Anwendungen bereits eingesetzt werden oder der Einsatz in den nächsten beiden Jahren geplant ist, so die FAZIT-Forscher in ihrem Kurzbericht, dann finden sie hauptsächlich für den internen Wissensaustausch oder die Kommunikation mit Kooperationspartnern Verwendung. Jeweils ungefähr die Hälfte der baden-württembergischen Unternehmen setzt Social Software zu diesen beiden Zwecken ein. Zudem nutzen jeweils etwa zwei Fünftel der Unternehmen Social Software-Anwendungen für die Sicherung von vorhandenem Wissen (40 Prozent) und zu Aufbau und Pflege von Kundenbeziehungen (38 Prozent).

Weniger häufig, so die Unternehmens-Befragung, wird Social Software für die Bearbeitung gemeinsamer Projekte mit Partnern (29 Prozent) oder zur Steigerung der Effizienz von Geschäftsprozessen (26 Prozent) eingesetzt. In weniger als einem Viertel der Unternehmen (24 bzw. 20 Prozent) dient der Einsatz von Social Software der Anregung von Innovationen und der Öffentlichkeitsarbeit.

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Die jetzt veröffentlichte Untersuchung umfasst den IT- und Mediensektor sowie ausgewählte Anwenderbranchen von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Baden-Württemberg. Im IT- und Mediensektor sind Unternehmen der Branchen IT- und Medienhardware, Software, (Tele-) Kommunikation und Datenverarbeitungsdienstleistungen, audiovisuelle Medien, Druck und Verlag, Werbung und Marktkommunikation sowie Inhalte-Dienstleister zusammengefasst. Die Branchen chemische Industrie, Maschinenbau, Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Automobilindustrie, Verkehrsdienstleister, Bank- und Versicherungsgewerbe und technische Dienstleister bilden die Anwenderbranchen, so die Angaben der Forscher.

FAZIT (Forschungsprojekt für aktuelle und zukunftsorientierte Informations- und Medientechnologien und deren Nutzung in Baden-Württemberg) ist ein im Rahmen der Zukunftsoffensive III vom Land Baden-Württemberg gefördertes gemeinnütziges Forschungsprojekt für aktu- elle und zukunftsorientierte Informations- und Medien- technologien und deren Nutzung in Baden-Württemberg.

Die FAZIT-Unternehmensbefragung (Download PDF) ist eine repräsentative schriftliche Unternehmensbefragung, die halbjährlich vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in Zusammenarbeit mit der MFG Stiftung Baden-Württemberg, Stuttgart, in Baden-Württemberg durchgeführt wird. Die Umfrage fand im November und Dezember 2008 zum siebten Mal statt.
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2 Gedanken zu “Mittelstand setzt auf den Einkauf im Netz

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