Fail early, fail often, fail cheap - erfolgreich scheitern im Internet! Impressionen vom Digital Innovators Summit

_DSF1082 Die gesamtwirtschaftlichen Verwerfungen setzen etablierte Geschäftsmodelle erheblich unter Druck. Nahezu alle Unternehmen suchen nach neuen Wegen, um weiter profitabel zu arbeiten. 250 Verlagsmanager und Unternehmer aus 12 Ländern waren beim diesjährigen Digital Innovators Summit dabei, um neue Vermarktungsansätze, Wachstumstreiber und kostengünstigere Tools für die Medien zu diskutieren.

Dabei fand das Prinzip “Fail early, fail often, fail cheap!” aus der Präsentation von Andréa Mallard viele Anhänger im Publikum. Dies mag wohl daran liegen, dass viele Medienunternehmen noch immer nicht den Stein der Weisen gefunden haben um ein profitables Geschäftsmodell im Internet zu etablieren. Grundsätzlich waren sich die Teilnehmer einig, dass in Verlagen und Unternehmen weiter Umfelder geschaffen werden müssen, um neue Ideen im Internet möglichst schnell ausprobieren zu können. Dass dabei aber nicht immer gleich mit riesigen Budgets hantiert werden muss, zeigten innovative Unternehmen aus den USA und Israel. Diese präsentierten auf dem Kongress Geschäftsmodelle, die neben zusätzlichen Umsätzen ein kosteneffizienteres Wirtschaften im Netz erlauben.

Wie die vertikale Verzahnung starker Content-Plattformen für E-Commerce und soziale Netzwerke oder wie neue Formen der Online-, Video- und Mobile-Vermarktung zu nutzen sind, belegten die Referenten anhand von zahlreichen Case Studies und Präsentationen. Für Andreas Wiele etwa, Vorstand Axel Springer, birgt die Digitalisierung für die Verlage mehr Chancen als Risiken und zwar sowohl bei der Vermarktung, der Bindung von Lesern und  der Community als auch bei der journalistischen Weiterentwicklung. „Das lässt sich auch am unternehmerischen Erfolg ablesen“, so Wiele. “Sieben von zehn Online-Assets bei Axel Springer arbeiten bereits profitabel, sechs von zehn sind Marktführer im Netz.“ Ein beindruckendes Erfolgsbeispiel zeigt Chuck Cordray, Senior Vice President und General Manager Hearst Magazines Digital Media, mit den Entwicklungen von Hearst Magazines Digital.  Cordray stellt fest: „Medienunternehmen, denen es gut geht, haben stark wachsende Nutzerzahlen, verbessern die Aktivitäten der Nutzer auf der Site („User Engagement“) oder sie haben neue Technologien.“

Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Digitale Medien und Neue Geschäftsfelder im VDZ, weißt darauf hin: „dass neben digitalen Innovationen auch eine höhere IT-Kompetenz in den Verlagen Voraussetzung für eine gesicherte Zukunft mit entsprechenden Monetarisierungspotenzialen ist.“ Bei den erfolgreichen Häusern in den USA, wie z.B. Hearst Magazines, gilt schon lange der Grundsatz, dass die Verlage heute in der IT die Kompetenz aufbauen müssen, die sie früher im Druckbereich hatten.

media-TREFF.de hat den diesjährigen Digital Innovator´s Summit als Medienpartner begleitet und wird in den nächsten Wochen einige Interviews mit Protagonisten der Veranstaltung veröffentlichen:
-> Kategorie WebTV/ImGespräch

Impressionen von der Veranstaltung: (für weitere Bilder hier klicken)
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3 Kommentare

  1. zum Digital Innovators Summit: “Fail early, fail often, fail cheap” - erfolgreich scheitern im Internet! Review: http://tinyurl.com/cdzmo9

  2. media-TREFF.de sagt:

    zum Digital Innovators Summit: “Fail early, fail often, fail cheap” - erfolgreich scheitern im Internet! Review: http://tinyurl.com/cdzmo9

  3. Nachtrag: Alle Präsentation zum Download sind zu finden unter: http://www.vdz.de/innovators-summit-downloads.html

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