Webcast von den 46. Würzburger WerbeFachgesprächen: Ganze Schweineherden laufen wieder durch die Dörfer: Zweite Leben kommen und gehen. Wir brauchen bald keinen Schlaf mehr, um in allen angesagten Communities präsent zu sein. Unternehmens-Blogging wird als neue Kundenbindung hochgeblasen. Gemach, gemach – B2B-Kommunikation hat immer noch ein paar eigene Anforderungen, sagen die einen; Aber welche Trends werden auch die B2B-Kommunikation tangieren, fragen die anderen.
Business Entscheider suchen Effizienz, kein chi-chi. Schnelligkeit, Transparenz, Substanz sind Messlatten – gleich an welchen Kommunikationskanal. Prozessoptimierung steht immer noch in der Agenda weit oben. Wer die unterstützt, ist langfristig gut aufgestellt. Wer dagegen verstößt, bald weg vom Fenster. Doch welche Kommunikationsprozesse müssen künftig optimiert werden?
Dialogkommunikation hat viele Formen. Die wirkungsvollste – aber teuerste – ist der Mensch selbst. Andere Kanäle haben Hilfsfunktion. Aber eine wichtige. Welche?
Fachmedien werden nach ihrer Relevanz für den beruflichen Alltag beurteilt. Und die hängt vom Inhalt ab. Online im B2B dient nicht der Unterhaltung und dem Spaß, sondern den Geschäftszielen. Sei es bei der schnelleren Informationsbeschaffung, dem effizienteren Einkaufsprozess, der schlankeren Zusammenarbeit zwischen Partnern. Sind die Medien dafür richtig aufgestellt?
Warnung: Innovationszyklen im B2C gehen schneller vorüber, als Entscheidungsprozesse im B2B-Bereich ablaufen. Wenn der Privatmann daheim auf die “Reset”-Taste drückt, ist es seine Sache. Wenn eine ganze Organisation in Bewegung gesetzt werden soll, kann es Monate bis Jahre dauern, bis etwas auf breiter Basis greift. Leichtsinniges Trend-Hopping hinterlässt nur verbrannte Erde. Welche Gewohnheiten werden jedoch ins Berufsleben übertragen?
Die Lösung: Wieder Zeit für Strategie nehmen. Die wirklich wichtigen Themen angehen. Weniger Buzz-Words nachlaufen, als dem, was nachhaltigen Erfolg bringt: Konsequente Markenführung. Echte Dialogkommunikation. Qualität in allen Botschaften. Beispiele für Fehler und Beispiele, von denen wir lernen können.
Im Gespräch mit Martin Sonneck gibt Frank Merkel, Vorstand der B2B-Werbeagentur wob AG, eine Einschätzung zum Hype 2.0, zeigt dabei Ansatzpunkte für die B2B-Kommunikation auf und setzt in Zeiten des Fachkräftemangels auf effektives Employer Branding.
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