Was ist das wichtigste bei einem B2B-Mailing? Das Anschreiben? Fast richtig. Noch wichtiger als seine Zielgruppe reizvoll anzusprechen, ist es überhaupt die richtige Zielgruppe angeschrieben zu haben. Denn: Ein gutes Mailing an die falsche Zielgruppe ist nicht mal halb so erfolgreich wie ein mittelmäßiges Mailing an die richtige Zielgruppe.
Oberstes Gebot lautet also: Die richtigen Fachansprechpartner zu selektieren bevor man sein Mailing startet. Doch gerade das ist eine große Herausforderung, denn speziell Fachansprechpartner sind auf dem B2B-Adressmarkt nur im geringen Umfang und dann auch nur zu hohen Preisen zu haben. Der Grund: Wirklich effektiv lassen sich Fachansprechpartner nur telefonisch erheben und es liegt auf der Hand, dass dies aufwendig und teuer ist.
Einen relativ neuen Weg, um dieses Problem zu lösen, begeht das Startup Smartdex. Der Ansatz des jungen Unternehmens:
Smartdex führt all die zusammen, die über das beste und aktuellste Adressmaterial überhaupt verfügen: Vertriebler, Marketingverantwortliche, Versandhändler, Fachverlage, etc. Also alle, die tagtäglich mit Fachansprechpartnern zu tun haben. Mittel zum Zweck: Ein Portal zum Tauschen und Handeln von aktuellen Direktmarketing- und Branchenadressen.
Grafik: Marktplatz für Entscheider-Adressen – Das Smartdex-Modell
Das besondere an dem Adressdatenmarktplatz ist, dass er auf dem Prinzip des User Generated Content aufgebaut ist. Nutzer stellen ihre B2B-Adresslisten ein und können im Gegenzug Geschäftskontakte von anderen Nutzern – zielgruppenorientiert nach Fachansprechpartner und anderen hilfreichen Kriterien wie Branche, Unternehmensgröße oder Region – selektieren.
Wer sich am Aufbau der Datenbank beteiligt, also Adressmaterial zur Verfügung stellt, kann die Plattform quasi kostenlos nutzen. Alle anderen Nutzer können Fachansprechpartner zu günstigen Kondition erwerben.
Ein Praxis-Beispiel:
Für ein anstehendes Mailing sucht eine Werbeagentur Kontaktdaten von Marketingverantwortlichen und Geschäftsführern aus der gesamtdeutschen Medienbranche. Die Adressen werden sehr zeitnah benötigt. Über Smartdex kann die Agentur mit nur ein paar Klicks die gewünschten Zielgruppenkriterien auswählen, die Adressen selektieren, kaufen und für das Mailing exportieren. Und dabei kauft die Agentur nie die sprichwörtliche „Katze im Sack“, denn alle Adressen verfügen über eine Vorschau, eine Historie wann sie zuletzt aktualisiert wurden und eine Bewertung der generellen Adressqualität des Adresseigners.

Grafik: Kontaktvorschau zu jedem Entscheider –
Bei Smartdex kauft man nicht die „Katze im Sack“
Anderes Beispiel:
Ein kleiner B2B-Versandhändler will ein Dialog-Mailing lancieren, verfügt aber nur über ein sehr kleines Budget. Erfolgsentscheidend ist deswegen auf der einen Seite, dass die Zielgruppe für die Aktion sehr genau ausgewählt wird. Auf der anderen Seite ist es wichtig, dass der Preis auch für kleine Adressmengen gering bleibt. Beides ist durch Smartdex möglich, denn zum einen hat der interaktive Adressmarktplatz keine Mindestabnahmemengen – auch Kleinstmengen lassen sich bequem aus der Datenbank exportieren – zum anderen ist es möglich Adressen zu tauschen. Hat der Versandhändler beispielsweise eine Adressliste seiner Kunden und haben diese der Vermarktung der Adressen zugestimmt (was bei einer Vielzahl von B2B-Versandhändlern der Fall ist), so kann er diese auch im Tausch gegen seine gewünschte Adressselektion einstellen. Dabei gilt ein Tauschverhältnis von 1:1. Für jeden Kontakt, der auf dem Marktplatz eingestellt wird, kann wiederum eine andere Adresse aus der Datenbank exportiert werden.
Lukrativer Nebeneffekt: Kauft ein anderes Smartdex-Mitglied einen eingestellten Kontakt, so verdient der Einsteller 40 Cent – und das jedes Mal, wenn eine der eingestellten Adressen gekauft wird!
Alles in allem ist Smartdex eine interessante Geschäftsidee mit Potenzial. Auch wenn der Datenpool des Marktplatzes mit knapp 350.000 Kontakten noch im Wachsen begriffen ist, lohnt ein Test allemal..
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