Webcast von der Internet World 2007: “There is only one thing in the world worse than being talked about, and that is not being talked about.” Dieses Aperçu gibt Lord Henry Wotton seinem Freund Dorian Gray mit auf den Weg. Der hat es gut: Was immer über ihn in der Londoner Society getratscht wird, es erscheint unglaubwürdig ob seines immer gleichen und reinen und edlen Äußeren. Alle Missetaten zeichnen sich nur auf seinem Porträt ab und entstellen dies furchtbar.
Im Zeitalter des Internets kann Google für jeden zu einem eigenen “Bildnis des Dorian Gray” werden, allerdings für alle sichtbar. Während früher die Gerüchte in den Salons mit dem letzten Sherry verstummten, hallen Sie im Internet nach und werden womöglich noch verstärkt. Die menschliche Eigenschaft, vergessen zu können, ist dem World Wide Web zudem fremd.
Mit dem PR-Blogger Klaus Eck sprachen wir auf der Internet World, wie man sein Image im Netz verbessern kann. Eck ist Profi wenn es ums Thema „digitale Reputation“ geht. Im Gespräch mit media-TREFF gibt er Tipps, “auf der Bühne Internet ein gute Figur zu machen”, erörtert, welche Vorzüge in diesem Zusammenhang Facebook bietet, und beantwortet die Frage: “Wieviel Social Networking braucht der Mensch?”.
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